Laut öffentlichen Unterlagen und Marktberichten wird BlackRock Mitte November 2025 einen iShares-Bitcoin-ETF an der australischen Wertpapierbörse notieren.
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Das Produkt wird ein lokaler Wrapper für den US-amerikanischen iShares Bitcoin Trust von BlackRock sein – ein Vehikel, das im Januar 2024 auf den Markt kam und mittlerweile etwa 85 Milliarden US-Dollar verwaltet.
Bezogen auf Berichtewird der neue ASX-Ticker eine Verwaltungsgebühr von 0,39 % pro Jahr erheben.
BlackRock bringt IBIT an ASX
Der Schritt zielt darauf ab, australischen Anlegern eine einfachere Möglichkeit zu bieten, Gewinne zu erzielen Exposition gegenüber Bitcoin über ein bekanntes börsennotiertes Produkt.
Berichten zufolge werden Anleger, die den ASX ETF kaufen, Bitcoin nicht in einer privaten Wallet halten; Sie werden durch die Struktur des ETFs engagiert sein.
Das bedeutet, dass es weiterhin Preisschwankungen bei Bitcoin gibt. Dies bedeutet auch, dass die Verwahrung und die technische Abwicklung vom Fonds und nicht von jedem einzelnen Anleger verwaltet werden.
Was Anleger wissen sollten
Die Gebühr von 0,39 % ist im Vergleich zu vielen Krypto-Einzelhandelsdiensten konkurrenzfähig, aber Händler und Langzeitinhaber sollten prüfen, wie genau der ETF den Bitcoin-Preis nachbildet und wie die Handelsspannen an der ASX aussehen.
Den Unterlagen zufolge hat die ASX Auflistung wird den US-Trust als zugrunde liegenden Vermögenswert verwenden, was Fragen zu marktübergreifenden Strömen und den Mechanismen aufwirft, wie Einheiten erstellt und gelöscht werden.
Die Liquidität an der lokalen Börse und die Art und Weise, wie Market Maker das Produkt unterstützen, beeinflussen, wie günstig Anleger Positionen eingehen und verlassen können.
Marktauswirkungen für Australien
BlackRocks Eintrag könnte andere Vermögensverwalter dazu veranlassen, ähnliche Produkte in Australien aufzulisten. Berichten zufolge folgt die Einführung einer Welle von Spot-Bitcoin-ETF-Genehmigungen und Notierungen in anderen Märkten seit Anfang 2024.
Für Privatanleger, die eine direkte Kryptoverwahrung vermieden haben, beseitigt ein ETF an der ASX einige der betrieblichen Hürden. Das Marktrisiko wird dadurch jedoch nicht beseitigt: Der Preis von Bitcoin kann stark schwanken.
Die Aufsichtsbehörden in Australien haben bereits die Regeln für Kryptoprodukte verfeinert, und die Anwesenheit eines großen globalen Managers wird diese Regeln einer genaueren Prüfung unterziehen.
Wettbewerb und Risiken
Kleinere Anbieter, die Bitcoin-Exposition über unterschiedliche Strukturen anbieten, könnten einem härteren Wettbewerb bei Gebühren und Zugang ausgesetzt sein.
Berichte haben auch mögliche Nachteile hervorgehoben: Ein ETF-Wrapper kann die Kosten und die Komplexität erhöhen, und Anleger könnten den Unterschied zwischen dem Besitz des zugrunde liegenden Vermögenswerts und dem Besitz von ETF-Anteilen missverstehen.
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Verwahrungsvereinbarungen, Versicherungen und die Art und Weise, wie der Trust Bitcoin beschafft und speichert, sind Punkte, die Berater und erfahrene Käufer prüfen werden.
Laut Marktbeobachtern ist der Zeitpunkt – Mitte November 2025 – wichtig. Der Appetit der Anleger, die Preisentwicklung von Bitcoin und die allgemeine Marktstimmung zu diesem Zeitpunkt werden sich darauf auswirken, wie viel Geld in den neuen ETF fließt.
Für viele Australier wird dies ein neuer, regulierter Weg zum Bitcoin-Engagement sein. Für den Markt ist es ein weiterer Schritt in Richtung Mainstream-Kanäle, bei denen große Vermögensverwalter auf vertrautem Boden um Krypto-Assets konkurrieren.
Ausgewähltes Bild von Unsplash, Diagramm von TradingView

