Da sich der Konflikt mit dem Iran hinzieht und die globale Energieversorgung längerfristig unterbrochen werden könnte, dürften sich die meisten Finanzanlagen wie Risikoanlagen verhalten, so Bloomberg Intelligence-Stratege Mike McGlone in einem aktuellen Interview mit Cointelegraph.
Trotz großer Preisschwankungen bei den Rohstoffen ist die Volatilität an den Aktienmärkten relativ gering geblieben, eine Abweichung, die McGlone für nicht nachhaltig hält. Historisch gesehen lösen sich solche Ungleichgewichte tendenziell durch eine erhöhte Volatilität der Aktien auf – oft während breiterer Marktkorrekturen.
Diese ungewöhnliche Volatilitätsdynamik zeigt sich auch bei Gold, einem Markt, der traditionell als sicherer Hafen gilt.
„Derzeit ist die 180-Tage-Volatilität von Gold fast 2,5-mal so hoch wie die des S&P 500“, sagte McGlone. „Es ist also kein Wertaufbewahrungsmittel mehr.“
Im Interview diskutiert McGlone auch, warum Bitcoin (BTC) und der breitere Kryptomarkt könnten als Frühindikator für globale Risikoanlagen fungieren. Da der Bloomberg Galaxy Crypto Index bereits deutlich unter seinem Höchststand liegt, argumentiert er, dass Krypto einen möglichen Abschwung auf den traditionellen Märkten signalisieren könnte.
Seiner Ansicht nach ähnelt der makroökonomische Hintergrund zunehmend früheren Stressphasen, einschließlich der Zeit vor der Finanzkrise von 2008, als die Energiepreise in die Höhe schnellten, bevor sie während einer weltweiten Konjunkturabschwächung drastisch umkehrten.
McGlone teilt auch seinen Ausblick auf die Ölpreise, die Zinssätze und die Rolle der US-Staatsanleihen, die er immer noch als einen der wenigen Vermögenswerte ansieht, die profitieren könnten, wenn die Volatilität zunimmt und sich das Wirtschaftswachstum verlangsamt.
Könnte der aktuelle Ölschock eine umfassendere Marktkorrektur auslösen? Und was bedeutet das für Bitcoin, Aktien und die Weltwirtschaft?
Sehen Sie sich das vollständige Interview mit Mike McGlone an, um seinen vollständigen makroökonomischen Ausblick und seine Marktprognosen zu hören.
Dieses Interview wurde aus Gründen der Klarheit bearbeitet und gekürzt.

