- Vor 52.3
- PMI für das verarbeitende Gewerbe 50,2 gegenüber 49,2 erwartet
- Vor 49.7
- Zusammengesetzter PMI 50,5 gegenüber 51,8 erwartet
- Vor 52.2
Wichtigste Erkenntnisse:
- Das Wachstum des britischen Privatsektors lässt im November nach, während die Inflation der Produktionspreise auf den tiefsten Stand seit 59 Monaten sinkt
Kommentar:
Chris Williamson, Chefbetriebswirt bei S&P Global Market Intelligence:
„Die Flash-PMI-Umfragen vom November brachten enttäuschende Nachrichten über die britische Wirtschaft. Das Wirtschaftswachstum ist ins Stocken geraten, der Verlust von Arbeitsplätzen hat sich beschleunigt und das Geschäftsklima hat sich verschlechtert.
„Der PMI stimmt im Großen und Ganzen mit keiner Veränderung des BIP im November und einem bisher mageren vierteljährlichen Wachstumstempo von 0,1 % im vierten Quartal überein.“
„Ein Teil dieser Malaise wird auf die vor dem Herbsthaushalt ausgesetzten Ausgabenentscheidungen zurückgeführt, aber es besteht eine reale Chance, dass sich diese Pause in einen Abschwung verwandeln könnte. Der Vertrauensverlust im Hinblick auf das kommende Jahr spiegelt wachsende Bedenken wider, dass die Geschäftsbedingungen in den kommenden Monaten schwierig bleiben werden, was größtenteils mit Spekulationen über die Einführung weiterer nachfragedämpfender Maßnahmen im Haushalt zusammenhängt.“
„Die Sorgen über die Inflationsaussichten werden inzwischen durch einen deutlichen Rückgang der Verkaufspreisinflation auf den niedrigsten Stand seit fast fünf Jahren weiter gemildert. Angesichts der schwachen Nachfrage und des sich verschärfenden Wettbewerbs senken Unternehmen die Preise, um Verkäufe zu erzielen. Die Preise für Waren sind so stark gesunken wie seit 2016 nicht mehr, und auch Dienstleister berichten von einer deutlich verringerten Preissetzungsmacht. Das sind zwar gute Nachrichten für die Inflation, aber schlechte Nachrichten für Unternehmensgewinne, Einstellungen und Investitionen.“
„Die PMI-Daten deuten daher darauf hin, dass sich die politische Debatte weiter von Inflationssorgen hin zu der Notwendigkeit verlagern wird, die schwache Wirtschaft zu unterstützen, was die Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung im Dezember erhöht.“

