Bitcoin (BTC) liegt möglicherweise über 90.000 US-Dollar, aber die Daten deuten darauf hin, dass der Preis immer noch ein deutliches Risiko-Aversion-Signal signalisiert. Der multimetrische Risk-Off-Oszillator von CryptoQuant blieb in der Nähe der „High-Risk“-Zone, einem Niveau, das historisch gesehen Korrekturen vorausgeht und die Wahrscheinlichkeit eines anhaltenden Aufwärtstrends verringert.
Wichtige Erkenntnisse:
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Das Risiko-Aversion-Signal von Bitcoin befand sich in der Nähe des „Hochrisiko“-Bereichs, was zuvor auf eine rückläufige Phase hindeutete.
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Die Gewinn-Verlust-Stimmung von BTC hat ein seltenes -3-Extrem erreicht, was eine strukturelle Korrektur signalisiert.
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Durch den Rückgang von -32 % befand sich BTC zwischen einer Korrektur- und einer Kapitulationszone, was den Rückgang zwischen 90.000 und 80.000 US-Dollar verlängern könnte.
Bitcoin ist in der Nähe von 90.000 US-Dollar strukturell schwach
CryptoQuants Risk-Off-Modell umfasst sechs Kennzahlen – Abwärtsvolatilität, Aufwärtsvolatilität, Devisenzuflüsse, Finanzierungssätze, offene Terminkontrakte und Marktkapitalisierungsverhalten –, um eine datengesteuerte Bewertung der Marktfragilität zu erstellen. Wenn der Oszillator nahe 60 oder in der Hochrisikozone liegt, bleibt das Korrekturrisiko erhöht.
Auch Bitcoin-Forscher Axel Adler Jr notiert dass der Gewinn-/Verlustwert auf -3 gesunken ist, was eine extreme Konzentration unrentabler UTXOs widerspiegelt. Historisch gesehen stimmte dieses Niveau mit rückläufigen Regimen und längeren Abkühlungsphasen überein. Der aktuelle Rückgang von -32 % übersteigt die normalen Zyklusrückgänge (-20–25 %), bleibt aber über den Kapitulationsschwellen (-50 % bis -70 %), was Bitcoin in eine anfällige „Zwischenzone“ bringt.
Adler sagte, dass die Wahrscheinlichkeit eines anhaltenden Abwärtstrends hoch bleibe, solange sich die makroökonomischen Bedingungen und die Rentabilität in der Kette nicht verbessern, obwohl sich der Preis bei etwa 90.000 US-Dollar stabilisiert.

In diesem Stadium, On-Chain-Daten von Glassnode bot einen kleinen Lichtblick. Die Analyseplattform stellte fest, dass der jüngste Rückgang von Bitcoin den größten Anstieg der realisierten Verluste seit dem FTX-Zusammenbruch im Jahr 2022 auslöste, der überwiegend von kurzfristigen Inhabern (STHs) verursacht wurde.
Allerdings bleiben die Verluste langfristiger Inhaber (LTH) vergleichsweise gedämpft, eine Dynamik, die historisch gesehen die Widerstandsfähigkeit der Kerninhaber widerspiegelt und in vergangenen Zyklen manchmal tiefere Kapitulationen abgefedert hat.
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100.000 US-Dollar Bitcoin sind ein Kampf zwischen Dynamik und Trend
Ein CryptoQuant-Analyst beschrieben Die Annäherung von Bitcoin an 100.000 US-Dollar als „psychologischer Wendepunkt“. Während ein Ausbruch eine erneute Dynamik auslösen könnte, möglicherweise unterstützt durch eine Zinssenkung der Federal Reserve am 10. Dezember, führen große runde Zahlen oft zu Volatilität und gescheiterten Versuchen.

Die Wachstumsratendifferenz (Marktkapitalisierung vs. realisierte Kapitalisierung) blieb bei -0,00095, was darauf hindeutet, dass die Marktkapitalisierung schneller schrumpft als die realisierte Kapitalisierung. Da BTC derzeit bei 91.000 US-Dollar liegt, tendierte der Analyst eher zu einer strukturellen Schwäche als zu einer Trendexpansion.
Auch der Bitcoin-Futures-Händler Byzantine General identifiziert wackelige Preisentwicklung für BTC, mit der Aussage:
„$BTC kämpft hier bei diesem wichtigen Widerstandsniveau ein wenig. Wenn es durchbricht, könnte es sehr schnell über 100.000 steigen, aber wenn es hier tatsächlich ablehnt, dann bleiben wir wahrscheinlich eine Weile in diesem Bereich von 92.000 bis 82.000 stecken.“
Dieser Artikel enthält keine Anlageberatung oder -empfehlungen. Jede Anlage- und Handelsmaßnahme birgt Risiken, und Leser sollten bei ihrer Entscheidung eigene Recherchen durchführen.
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