Im Februar 2026 verzeichnete die französische Handelsbilanz einen starken Rückgang um 3,8 Milliarden Euro, was einem Defizit von 5,8 Milliarden Euro entspricht. Dies ist auf einen deutlichen Anstieg der Importe um 2,6 Milliarden Euro und einen Rückgang der Exporte um nur 1,2 Milliarden Euro zurückzuführen.
Im Detail ist der Anstieg der Importe auf höhere Importe von natürlichen Kohlenwasserstoffen (0,8 Milliarden Euro), Transportausrüstung (0,7 Milliarden Euro) und Arzneimitteln (0,5 Milliarden Euro), insbesondere aus China, zurückzuführen.
Der Rückgang der Exporte war unterdessen auf einen deutlichen Rückgang der Stromexporte (-0,4 Milliarden Euro) und der Produkte der Luft- und Raumfahrtindustrie (-0,3 Milliarden Euro) zurückzuführen.
Insgesamt stiegen die Energieimporte im Monatsvergleich um 0,6 Milliarden Euro, werden aber im März angesichts des Nahostkonflikts sicherlich noch stärker ansteigen. Das wird die Art von Trend in der Handelsbilanz wiederherstellen, die wir während des Russland-Ukraine-Konflikts gesehen haben. Seien Sie also in den kommenden Monaten vorsichtig.

