Das Pfund Sterling (GBP) wird während der europäischen Handelssitzung am Freitag vorsichtig in der Nähe seines Vierwochentiefs um 1,3360 gegenüber dem US-Dollar (USD) gehandelt. Das GBP/USD-Paar steht unter Druck, da der US-Dollar (USD) aufgrund der Erwartung, dass der Federal Reserve (Fed) wird ihre geldpolitische Lockerungskampagne bei der geldpolitischen Sitzung später in diesem Monat unterbrechen.
Zum Zeitpunkt der Drucklegung hält der US-Dollar-Index (DXY), der den Wert des Greenbacks gegenüber sechs Hauptwährungen abbildet, seine Gewinne in der Nähe seines am Donnerstag veröffentlichten Sechswochenhochs von 99,50.
Händler haben fast schon eingepreist, dass die Fed ihr Interesse behalten wird Tarife Laut dem CME-FedWatch-Tool stabilisierte sich die Inflation bei der geldpolitischen Sitzung im Januar im aktuellen Bereich von 3,50 % bis 3,75 %.
Die Spekulationen, dass die Fed die Zinsen stabil halten könnte, werden durch den weiterhin anhaltenden Preisdruck in den Vereinigten Staaten angeheizt. Am Donnerstag sagte Jeffrey Schmid, Präsident der Kansas City Fed Bank, außerdem, dass die Geldpolitik „mäßig restriktiv“ sein müsse, da „die Inflation zu hoch“ sei.
Unterdessen wird erwartet, dass das Pfund Sterling an der Seitenlinie bleibt, da sich die Anleger auf die Beschäftigungs- und Verbraucherpreisindexdaten (VPI) für das Vereinigte Königreich (UK) konzentrieren, die nächste Woche veröffentlicht werden. Anleger werden die britischen Daten genau beobachten, um neue Hinweise auf die Geldpolitik der Bank of England (BoE) zu erhalten Ausblick.
Technische Analyse GBP/USD
Im Tages-Chart wird GBP/USD bei 1,3384 gehandelt. Der Preis liegt unter dem 20-Tage-EMA (Exponential Moving Average) bei 1,3428, und dieser hat begonnen, nach unten zu fallen, was den Aufschwung begrenzt.
Der 14-tägige Relative Strength Index (RSI) liegt mit 46 (neutral) weiterhin unter seiner Mittellinie und bestätigt die schwache Dynamik. Gemessen vom Hoch bei 1,3793 bis zum Tief bei 1,3009 fungiert das 50 %-Retracement bei 1,3401 als nahegelegener Widerstand, und ein Schlusskurs darüber könnte den Abwärtsdruck mildern.
Während sich das Paar unter dem 20-EMA hält, tendiert die kurzfristige Tendenz nach unten, und Rallyes tendieren dazu, unterhalb der oberen Barrieren abzuschwächen. Wenn die Käufer mit einem über dem Durchschnitt liegenden Tagesschluss wieder an Zugkraft gewinnen, stünde bei einer Verlängerung nach oben das 61,8 %-Retracement bei 1,3494 bevor. Gelingt es nicht, diese Hürden zu überwinden, würde die Preisbewegung unterhalb des Widerstandsniveaus bleiben und eine konsolidierende Stimmung aufrechterhalten.
(Die technische Analyse dieser Geschichte wurde mit Hilfe eines KI-Tools verfasst.)
Häufig gestellte Fragen zum Pfund Sterling
Das Pfund Sterling (GBP) ist die älteste Währung der Welt (886 n. Chr.) und die offizielle Währung des Vereinigten Königreichs. Laut Daten aus dem Jahr 2022 ist es die am vierthäufigsten gehandelte Einheit für Devisen (FX) weltweit und macht 12 % aller Transaktionen mit einem durchschnittlichen Wert von 630 Milliarden US-Dollar pro Tag aus. Seine wichtigsten Handelspaare sind GBP/USD, auch bekannt als „Cable“, das 11 % der Devisen ausmacht, GBP/JPY oder der „Drache“, wie er von Händlern genannt wird (3 %), und EUR/GBP (2 %). Das Pfund Sterling wird von der Bank of England (BoE) ausgegeben.
Der wichtigste Faktor, der den Wert des Pfund Sterling beeinflusst, ist die von der Bank of England festgelegte Geldpolitik. Die BoE stützt ihre Entscheidungen darauf, ob sie ihr primäres Ziel der „Preisstabilität“ – eine konstante Inflationsrate von etwa 2 % – erreicht hat. Ihr wichtigstes Instrument zur Erreichung dieses Ziels ist die Anpassung der Zinssätze. Wenn die Inflation zu hoch ist, wird die BoE versuchen, sie durch eine Erhöhung der Zinssätze einzudämmen, wodurch der Zugang zu Krediten für Privatpersonen und Unternehmen teurer wird. Dies ist im Allgemeinen positiv für das GBP, da höhere Zinssätze das Vereinigte Königreich zu einem attraktiveren Ort für globale Anleger machen, ihr Geld zu parken. Wenn die Inflation zu niedrig ist, ist das ein Zeichen dafür, dass sich das Wirtschaftswachstum verlangsamt. In diesem Szenario wird die BoE erwägen, die Zinssätze zu senken, um Kredite zu verbilligen, sodass Unternehmen mehr Kredite aufnehmen, um in wachstumsfördernde Projekte zu investieren.
Datenveröffentlichungen messen den Zustand der Wirtschaft und können sich auf den Wert des Pfund Sterling auswirken. Indikatoren wie das BIP, die PMIs für das verarbeitende Gewerbe und den Dienstleistungssektor sowie die Beschäftigung können alle die Richtung des GBP beeinflussen. Eine starke Wirtschaft ist gut für das Pfund Sterling. Dies zieht nicht nur mehr ausländische Investitionen an, sondern könnte auch die BoE dazu ermutigen, die Zinssätze zu erhöhen, was das GBP direkt stärken wird. Andernfalls dürfte das Pfund Sterling bei schwachen Wirtschaftsdaten fallen.
Eine weitere wichtige Datenveröffentlichung für das Pfund Sterling ist die Handelsbilanz. Dieser Indikator misst die Differenz zwischen den Einnahmen eines Landes durch seine Exporte und den Ausgaben, die es für Importe in einem bestimmten Zeitraum ausgibt. Wenn ein Land begehrte Exportgüter produziert, profitiert seine Währung ausschließlich von der zusätzlichen Nachfrage ausländischer Käufer, die diese Waren kaufen möchten. Daher stärkt ein positiver Nettohandelssaldo eine Währung und umgekehrt gilt ein negativer Saldo.

