Nach leichten Verkäufen in Asien notiert der Goldpreis nun wieder leicht verändert bei rund 4.089 US-Dollar, wobei der Tiefststand bei 4.066 US-Dollar liegt. Es ist nicht so drastisch wie die Verkäufe und Gewinnmitnahmen von gestern, deutet aber dennoch auf eine vorsichtigere Preisbewegung hin. Das kurzfristige Diagramm macht deutlich, dass die Preisbewegung weiterhin unter den wichtigsten stündlichen gleitenden Durchschnitten liegt:
Stundendiagramm für Gold (XAU/USD).
Somit wandeln wir auf dem gleichen Schlachtfeld wie gestern beim Handel. Für Käufer mit Abwärtstrends halten sie die Grenze näher bei 4.000 US-Dollar, auch wenn sich die kurzfristige Tendenz vorerst in Richtung einer eher rückläufigen Tendenz verschoben hat. Was die Verkäufer anbelangt, müssen sie mehr tun, um eine stärkere Überzeugung zu festigen, dass der Preis weiter nach unten korrigiert.
Die entscheidende Linie im Sand, um die Verkaufsdynamik zu brechen, wird der gleitende 200-Stunden-Durchschnitt (blaue Linie) sein, der derzeit bei etwa 4.184 US-Dollar liegt.
Angesichts der erhöhten Volatilität zwischen der 4.000-Dollar-Marke und dem darüber liegenden wichtigen kurzfristigen Niveau handelt es sich derzeit eher um ein Tauziehen.

