Der Dollar hatte zwei harte Wochen hinter sich, da Trump mit einem Paukenschlag zurückgekehrt ist, um das neue Jahr mit all seinen Spielereien zu beginnen. Unberechenbares geopolitisches Risikomanagement und Angriffe auf die Unabhängigkeit der Fed sind zwei Hauptprobleme, die dem Dollar in der vergangenen Woche besonders geschadet haben. Und HSBC weist darauf hin, dass dies erst der Anfang sein könnte. Das Unternehmen beschreibt den Hintergrund wie folgt:
„Das Rennen hat begonnen und im Jahr 2026 wird es noch viele weitere Wendungen geben. Ein Gesicht für die politische Unsicherheit in den USA, nämlich die Geopolitik, ist eine deutliche Erinnerung daran, was sich plötzlich auf die Wechselkurse auswirken kann. Darüber hinaus gibt es noch viel zu verdauen, was andere Formen politischer Unbekannter betrifft, nämlich wer der Fed-Vorsitzende sein wird und wie sich dies auf die Form der künftigen Geldpolitik des FOMC auswirken kann.“
Das Unternehmen geht davon aus, dass die Wachstumswährungen der G10 das Tempo vorgeben werden, wenn es darum geht, die Nase vorn zu haben, auch wenn die Zinserhöhungserwartungen für dieses Jahr etwas nachlassen. Bemerkenswert ist, dass sie die Antipodenwährungen AUD und NZD sowie die SEK als ihre bevorzugten Favoriten unter den Hauptwährungen des Jahres hervorheben.
Darüber hinaus sagt HSBC auch, dass „hochwertige EM-Devisen“ ebenfalls eine Outperformance erzielen werden. Das sehr setzt das Thema aus dem Jahr 2025 fort wobei vor allem asiatische Währungen zu den größten Gewinnern zählten.
Zurück zum Dollar: Das Unternehmen stellt fest, dass es mögliche Szenarien für eine Erholung des Dollars gibt. Allerdings ist das zumindest vorerst nicht in ihrer Sicht.
„Was könnte uns dazu veranlassen, anders über den breiten USD zu denken? Ein Nachlassen dieser Unsicherheit zusammen mit strukturellen und zyklischen Treibern, die sich zunehmend positiv für den USD entwickeln. Anhaltende ausländische Käufe von US-Vermögenswerten in Kombination mit einer Outperformance der US-Aktien und Aufwärtsüberraschungen an der Aktivitätsfront könnten dazu führen, dass er in der Rangliste aufsteigt. Aber vorerst glauben wir, dass der USD eher am Ende des Feldes bleiben sollte.“

