
(Reuters) – Der Elektroflugzeughersteller Beta Technologies hat am Montag bei seinem US-Börsengang 1,01 Milliarden US-Dollar eingesammelt. Der Preis für seine Aktien liegt über der angegebenen Spanne und unterstreicht die starke Pipeline neuer Notierungen im wiederauflebenden IPO-Markt.
Das in Vermont ansässige Unternehmen verkaufte 29,9 Millionen Aktien zu einem Preis von 34 US-Dollar pro Stück, was über der angegebenen Spanne von 27 bis 33 US-Dollar liegt und ihm eine potenzielle Bewertung von 7,44 Milliarden US-Dollar beschert.
Die IPO-Aktivität in den USA blieb stark und in den letzten Monaten kamen mehrere hochkarätige Börsengänge auf den Markt, nachdem zuvor eine Verlangsamung durch die veränderte Handelspolitik von US-Präsident Donald Trump und allgemeine makroökonomische Volatilitäten ausgelöst worden war.
Der Regierungsstillstand hat jedoch zu kurzfristigen Verzögerungen in der Pipeline geführt.
Beta Technologies entwickelt, produziert und vertreibt leistungsstarke Elektroflugzeuge, fortschrittliche elektrische Antriebssysteme, Ladesysteme und Komponenten.
Die elektrische Luftfahrt bleibt ein Nischensegment der Transportindustrie, da nur eine Handvoll Unternehmen Verkehrsflugzeuge entwickeln und testen.
Betas Flugzeuge wurden vom US-Militär bei Trainingsmissionen eingesetzt und von der Federal Aviation Administration geflogen.
Das Unternehmen soll am Dienstag unter dem Tickersymbol „BETA“ an der New Yorker Börse debütieren.
Morgan Stanley, Goldman Sachs, BofA Securities, Jefferies und Citigroup gehörten zu den Zeichnern des Angebots.
