Der Euro (EUR) handelt seitwärts zwischen 1,1530 und 1,1550 gegenüber dem US-Dollar (USD) in einer durch Feiertage geprägten Sitzung, wobei die meisten Märkte am Karfreitag geschlossen waren. Das Paar ist auf dem Weg zu einer wöchentlichen Aufwertung von 0,3 %, allerdings ist die Preisbewegung in der Mitte der Handelsspanne vom März gefangen.
Leicht Risikoaversion hält die Euro-Rallyes unter Kontrolle, während der Iran-Krieg seinen 35. Tag erreicht, während die Märkte ihren Fokus zumindest vorübergehend auf den Iran-Krieg verlagern Bericht über US-amerikanische Nonfarm-Payrollsfällig später am Freitag. Es wird erwartet, dass die US-Wirtschaft im März 60.000 neue Arbeitsplätze geschaffen hat, um den Rückgang von 92.000 im Februar teilweise auszugleichen, wobei die Arbeitslosenquote stabil bei 4,4 % liegt.
Technische Analyse: EUR/USD zeigt einen neutralen bis bärischen Ton
Die kurzfristige Tendenz des EUR/USD ist neutral mit einer leichten Abwärtsneigung nach der Ablehnung einer früheren Unterstützungstrendlinie früher diese Woche. Die MACD-Linie (Moving Average Convergence Divergence) ist wieder unter die Signallinie gerutscht, was auf eine beginnende rückläufige Dynamik hinweist, während der Relative Strength Index (RSI) um die 50-Marke herum flach verläuft, was auf einen Mangel an klarer Tendenz hindeutet.
Die unmittelbare Unterstützung liegt beim Tief vom Donnerstag im Bereich von 1,1510 und hält die Bären bisher von einer tieferen Umkehr zum Tief vom 30. März bei 1,1443 und dem Tief vom 13. März bei 1,1422 ab.
Auf der Oberseite liegt der anfängliche Widerstand beim Intraday-Niveau von 1,1563. Weiter oben dürfte der Zusammenfluss der erwähnten unterbrochenen Trendlinie, die jetzt bei 1,1645 liegt, mit dem Widerstandsbereich zwischen 1,1620 und 1,1640, der die Bullen Ende März und Anfang April mehrmals begrenzt hat, eine erhebliche Herausforderung für die Bullen darstellen.
(Die technische Analyse dieser Geschichte wurde mit Hilfe eines KI-Tools verfasst.)
Häufig gestellte Fragen zur Beschäftigung
Die Arbeitsmarktbedingungen sind ein Schlüsselelement für die Beurteilung der Gesundheit einer Volkswirtschaft und somit ein wichtiger Faktor für die Währungsbewertung. Eine hohe Beschäftigung bzw. niedrige Arbeitslosigkeit hat positive Auswirkungen auf die Verbraucherausgaben und damit auf das Wirtschaftswachstum und steigert den Wert der lokalen Währung. Darüber hinaus kann ein sehr angespannter Arbeitsmarkt – eine Situation, in der es an Arbeitskräften zur Besetzung offener Stellen mangelt – auch Auswirkungen auf die Inflationsrate und damit auf die Geldpolitik haben, da ein geringes Arbeitskräfteangebot und eine hohe Nachfrage zu höheren Löhnen führen.
Die Geschwindigkeit, mit der die Gehälter in einer Volkswirtschaft steigen, ist für die politischen Entscheidungsträger von entscheidender Bedeutung. Ein hohes Lohnwachstum bedeutet, dass die Haushalte mehr Geld zum Ausgeben haben, was in der Regel zu Preissteigerungen bei Konsumgütern führt. Im Gegensatz zu volatileren Inflationsquellen wie den Energiepreisen wird das Lohnwachstum als Schlüsselkomponente der zugrunde liegenden und anhaltenden Inflation angesehen, da Gehaltserhöhungen wahrscheinlich nicht rückgängig gemacht werden. Zentralbanken auf der ganzen Welt achten bei Entscheidungen über die Geldpolitik genau auf Daten zum Lohnwachstum.
Welches Gewicht jede Zentralbank den Arbeitsmarktbedingungen beimisst, hängt von ihren Zielen ab. Einige Zentralbanken haben explizit arbeitsmarktbezogene Mandate, die über die Kontrolle des Inflationsniveaus hinausgehen. Die US-Notenbank (Fed) beispielsweise hat den doppelten Auftrag, maximale Beschäftigung und stabile Preise zu fördern. Unterdessen besteht die einzige Aufgabe der Europäischen Zentralbank (EZB) darin, die Inflation unter Kontrolle zu halten. Dennoch und ungeachtet aller Mandate sind die Arbeitsmarktbedingungen ein wichtiger Faktor für politische Entscheidungsträger, da sie als Indikator für die Gesundheit der Wirtschaft und ihren direkten Zusammenhang mit der Inflation wichtig sind.

