Min Joo Kang von ING stellt fest, dass die Verbraucherpreisinflation in Südkorea im März leicht gestiegen ist, da staatliche Tankdeckel und Lebensmittelgutscheine die Auswirkungen höherer Ölkosten begrenzen. Die Kerninflation ging leicht zurück, aber ING geht davon aus, dass die jüngsten Energie- und Währungsbewegungen die Preise in den kommenden Monaten in die Höhe treiben werden. Die Bank of Korea dürfte bei der Überwachung externer Schocks vorsichtig bleiben.
Öl und Währung stiegen bei den Preisen
„Südkoreas Verbraucherpreisinflation stieg im März im Jahresvergleich um 2,2 % (gegenüber 2,0 % im Februar, 2,3 % Marktkonsens). Auf Monatsbasis stiegen die Preise um 0,3 %, was unter dem Marktkonsens von 0,6 % liegt. Steigende globale Ölpreise erklärten den größten Teil des Anstiegs, obwohl die Auswirkungen geringer waren als erwartet.“
„Regierungsmaßnahmen wie die Preisobergrenze für Treibstoff und Lebensmittelgutscheine trugen dazu bei, die Auswirkungen auf die Verbraucher zu verringern. Die Transportpreise stiegen am stärksten, nämlich um 5 % gegenüber dem Vorjahr, verglichen mit 1,1 % im Vormonat. Die Lebensmittelpreise sanken jedoch auf 0,5 % von 2,1 % im Vormonat.“
„Die März-Zahlen deuten darauf hin, dass sich der Anstieg der Rohstoffpreise noch nicht auf andere Produkte oder Dienstleistungen ausgeweitet hat. Ohne Nahrungsmittel und Energie ging die Kerninflation leicht auf 2,2 % zurück (gegenüber 2,3 % im Februar, 2,1 % im Marktkonsens).“
„Obwohl der heutige Inflationsanstieg hinter den Erwartungen zurückblieb, gehen wir davon aus, dass der jüngste Anstieg der Energiepreise in den kommenden Monaten einen stärkeren Einfluss haben wird. Die Treibstoffkosten stiegen trotz der Preisobergrenze weiter an. Wir erwarten auch, dass sich Währungseffekte in den kommenden Monaten auf die Inlandspreise auswirken werden.“
„Der Preisdruck bleibt aufgrund der staatlichen Unterstützung relativ begrenzt, auch wenn die Inlandsnachfrage voraussichtlich schwächer wird. Daher wird erwartet, dass die Bank of Korea ihren Leitzins auf der April-Sitzung bei 2,5 % belässt. Die BoK wird wahrscheinlich eine abwartende Haltung einnehmen, wenn sie beurteilt, ob externe Schocks eingedämmt werden oder sich verstärken.“
(Dieser Artikel wurde mit Hilfe eines Tools für künstliche Intelligenz erstellt und von einem Redakteur überprüft.)

