Es scheint, als würden die japanischen Beamten eine Grenze bei 159,00 USD/JPY ziehen. Hier kam es letzte Woche auch zu einer Intensivierung der verbalen Interventionen, die dazu beitrugen, den Druck auf den japanischen Yen zu verringern.
Das Paar fiel innerhalb von Sekunden von 159,22 auf 157,32. Sieht aus wie eine Intervention, aber einige sagen, dass es sich um eine „Ratenprüfung“ handeln könnte, weil eine Intervention eine größere Wirkung gehabt hätte. Was auch immer das war, es hat die Aufmerksamkeit des Marktes auf sich gezogen und als Warnung für die JPY-Bären gewirkt.
USDJPY-Intervention – 5-Minuten-Chart
Der JPY begann heute Morgen erneut zu schwanken, nachdem die BoJ beschlossen hatte, die Zinssätze unverändert zu lassen und ihre Wachstums- und Inflationsprognosen leicht anzuheben.
Während der Pressekonferenz von Gouverneur Ueda sahen wir einen stärkeren Abwärtsdruck auf den Yen, bei dem er sich nicht so restriktiv äußerte, wie der Markt angesichts des schwachen Yen erwartet hatte.
Wie bereits mehrfach erwähnt, können Interventionen kurzfristig dazu beitragen, den Druck auf die Währung zu verringern, sie ändern jedoch nichts am Trend. Solange die Fundamentaldaten gegen die Währung bestehen, wird der Markt sie weiterhin verkaufen. Die BoJ muss ihre „politische Normalisierung“ verstärken und restriktiver vorgehen, um den Trend umzukehren.

