Der US-Dollar bewegt sich nach oben, wobei der Dollar-Index auf den höchsten Stand seit etwa einem Monat klettert und eine bemerkenswerte Stärke gegenüber dem JPY aufweist (plus 0,45 %). Der Greenback ist auch im Vergleich zu den anderen wichtigen Währungspaaren höher, wobei der USD gegenüber dem EUR um 0,11 % und gegenüber dem GBP um 0,19 % zulegte.
Der AUDUSD wird um -0,33 % niedriger gehandelt (höherer USD), da er auf Folgendes reagiert:
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Schwache Handelsdaten: Der Handelsüberschuss Australiens verringerte sich stark auf 2,94 Milliarden AUD im November (deutlich unter der Prognose von 4,9 Mrd. AUD). Dies war auf einen Rückgang der Exporte um 2,9 % zurückzuführen.
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China-Inflationsfehler: China, Australiens größter Handelspartner, veröffentlichte Dezember-VPI-Daten, die nur einen zeigen 0,8 % Anstiegund verfehlte damit die Prognose von 0,9 %. Dies deutet auf eine schwache Nachfrage aus China hin, was immer ein rückläufiges Signal für den Aussie ist.
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Abkühlende Inflation: Aktuelle australische VPI-Daten zeigten eine Verlangsamung auf 3,4 %. Das ist zwar gut für die Verbraucher, hat aber dazu geführt, dass die Märkte ihre Erwartungen an eine Zinserhöhung der RBA im Februar zurückgenommen haben und damit eine wichtige Stütze für die Währung verloren haben.
Unterdessen ist der NZDUSD um -0,45 % gesunken.
Der NZD wird derzeit nahe seinem niedrigsten Stand seit Anfang Dezember gehandelt, beeinflusst durch:
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Technische Aufschlüsselung: Das NZD/USD-Paar hat kürzlich die Unterstützungsniveaus durchbrochen (rund 0,5750) und sieht sich derzeit mit technischen Signalen „Starker Verkauf“ konfrontiert, da sich die Dynamik nach unten verschiebt.
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RBNZ-Stationen: Die Reserve Bank of New Zealand (RBNZ) hat signalisiert, dass ihr Lockerungszyklus wahrscheinlich im Jahr 2025 endet, Gouverneurin Anna Breman hat sich jedoch gegen kurzfristige Zinserhöhungen gewehrt. Diese „auf Eis gelegte“ Haltung macht den NZD im Vergleich zu einem sich erholenden US-Dollar weniger attraktiv.
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Geopolitische Nervosität: Die zunehmenden Spannungen in Südamerika und zwischen China und Japan belasten die „Neuseeländer“, die typischerweise leiden, wenn die globale Risikobereitschaft nachlässt.
Die Renditen von Staatsanleihen steigen und tragen zur Unterstützung des USD bei:
- 2-Jahres-Rendite bei 3505, 1,7 Basispunkte gestiegen.
- 5-Jahres-Rendite 3,7499 % +1,4 Basispunkte
- 10-Jahres-Rendite 4,15 %, +0,2 Basispunkte
- 30-jährige Rendite 4,847 %, -1,0 Basispunkte
Bei Rohstoffen
- Gold wird um 13,77 $ oder -0,31 % höher als 4.464 $ gehandelt
- Silber wird um 0,64 USD oder 0,84 % höher bei 77,62 USD gehandelt.
- Öl wird um 0,51 $ höher gehandelt und liegt bei 58,29 $
- Bitcoin notiert um 747 $ bzw. 90.284 $ im Minus
Die US-Aktien-Futures sind am frühen Freitag meist höher, da die Märkte auf einen potenziell entscheidenden Tag zusteuern, an dem die Anleger zwei große Risikoereignisse im Auge behalten: ein mögliches Urteil des Obersten Gerichtshofs zu den Zöllen von Präsident Trump und den Bericht über die Lohn- und Gehaltsabrechnungen außerhalb der Landwirtschaft im Dezember. Für heute ist eine Sitzung des Obersten Gerichtshofs anberaumt, was Spekulationen darüber nährt, dass bald eine Entscheidung über die Rechtmäßigkeit mehrerer Pauschalzölle fallen könnte. Auch wenn das Gericht keine Urteile vorab bekannt gibt – und eine Entscheidung noch Wochen oder Monate auf sich warten lassen könnte – bleibt das Thema angesichts der möglichen Auswirkungen auf US-Unternehmen, globale Handelsströme und staatliche Zolleinnahmen ein bedeutender Überhang für die Märkte.
Die Aufmerksamkeit gilt auch dem Stellenbericht für Dezember, der um 8:30 Uhr ET erscheinen soll. Die Arbeitsmarktdaten werden genau auf Anzeichen einer Abkühlung untersucht, die für weitere Zinssenkungen später in diesem Jahr sprechen könnten. Vom Wall Street Journal befragte Ökonomen erwarten für Dezember ein Beschäftigungswachstum von etwa 60.000, wobei die Arbeitslosenquote voraussichtlich auf 4,5 % sinken wird. Jede nennenswerte Abweichung von den Erwartungen könnte zu Volatilität bei Zinsen, Aktien und Devisen führen.
Wenn man sich die wichtigsten Indizes ansieht, deuten die Futures darauf hin
- Der Dow Industrial Average stieg um 2,11 Punkte
- Der S&P-Index ist um 7,04 Punkte gestiegen
- Der NASDAQ-Index ist um 40 Punkte gestiegen

