- Vorher -24,7; überarbeitet auf -24,8
Dies war keine große Überraschung, da sich die Stimmung der deutschen Verbraucher zu Beginn des Aprils verschlechterte, was vor allem auf Bedenken hinsichtlich höherer Energiepreise zurückzuführen war. Da sich der Nahostkonflikt noch länger hinzieht, dürfte er bald in die vierte Woche übergehen. Die Haushalte scheinen sich auf höhere Preise an der Zapfsäule und Auswirkungen auf andere Gebiete einzustellen, wobei sie sich zusätzlich Sorgen über die wirtschaftliche Erholung im Allgemeinen machen.
Der Konjunkturerwartungsindex fiel wieder in den negativen Bereich und sank von 4,3 im März auf -6,9. Das ist der niedrigste Wert seit Dezember 2022. Darüber hinaus sanken auch die Einkommenserwartungen der Verbraucher von 6,3 im Vormonat auf -6,3. Dies, da sich Befürchtungen einschleichen, dass die Kaufkraft der privaten Haushalte beeinträchtigt werden könnte.
GfK stellt fest, dass:
„In einer aktuellen NIM-Studie geben 60 % der Deutschen an, dass sie langfristig mit anhaltend hohen Preisen für Öl, Gas und Benzin rechnen. Das wirkt sich natürlich negativ auf die Stimmung der Verbraucher aus.“

