Die Hauptfrage zu Wall Street In diesen Tagen geht es um die Frage, ob der Bullenlauf im Jahr 2026 anhält.
Für 2023, 2024 und 2025 gilt das S&P 500Die Kalenderjahresrenditen liegen bei 24 %, 23 % und 16 %. Analysten prognostizieren einhellig ein solides Jahr für die kommenden Jahre.
Allerdings gibt es einen Haken.
Bloombergs umfassender Blick auf die Top-Prognosen für 2026 legt nahe KI im Zentrum des Marktes, wobei die Unternehmen sagen, dass die größte Gefahr darin bestehe, nicht Teil der KI-Szene zu sein. Der Schwerpunkt scheint jedoch auf der Software zu liegen, während das Hauptproblem die Infrastruktur ist.
Und das hilft zu erklären, warum das Rechenzentrums-Ökosystem zu einer Geschäftsmaschine wird.
Rechenzentren werden zum „neuen Ölfeld“ für KI-Kapital
Bloomberg sagte, KI habe im Jahr 2025 zu etwa 70 Milliarden US-Dollar an M&A-Gesprächen für Rechenzentren geführt. Dies ist keine zufällige Zahl; Es ist ein Zeichen dafür, dass Käufer derzeit der Meinung sind, dass Größe wichtig ist.
Ein Schlagzeilenbeispiel: SoftBank stimmte dem Kauf zu DigitalBridge für 16 US-Dollar pro Aktie in bar. Der Abschluss der Transaktion wird für die zweite Hälfte des Jahres 2026 erwartet. Das Unternehmen sagte außerdem, dass das Angebot 15 % höher sei als beim vorherigen Abschluss und 49 % höher als der 30-Tage-VWAP.
Marc Ganzi, CEO von DigitalBridge, nannte es einen KI-gesteuerten Nachfragemoment und, was noch wichtiger ist, eine Chance, offensiv zu spielen mit Hilfe der Bilanz.
Das Geld ist real und die Investitionszahlen sind klar
Wenn Sie einen „Marktbeweis“ wollen, dass dies nicht nur eine Stimmungsrallye ist, lesen Sie gleich die Geschäftsberichte.
Alphabet enthüllt in seinem Gewinnmitteilung für das zweite Quartal 2025 dass das Unternehmen im Jahr 2025 etwa 85 Milliarden US-Dollar für Kapitalausgaben ausgegeben haben wird, was mehr als die geplanten 75 Milliarden US-Dollar ist.
Der Großteil dieses Geldes wird in die technische Infrastruktur fließen. Außerdem hieß es, dass die Investitionen im Jahr 2026 aufgrund der Kundennachfrage und der Expansionsmöglichkeiten wieder steigen würden.
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Microsoft gab bekannt, dass im ersten Quartal seines Geschäftsjahres 2026 Es gab 34,9 Milliarden US-Dollar für Investitionsausgaben aus. Die Hälfte davon entfiel auf „kurzlebige Vermögenswerte“ wie GPUs und CPUs, die andere Hälfte auf langlebige Vermögenswerte und riesige Rechenzentrumsstandorte (einschließlich Finanzierungsleasing).
Vereinfacht ausgedrückt bedeutet dies, dass Big Tech nicht einfach nur an KI „interessiert“ ist; Es geht darum, Geld auszugeben, um eine komplette zweite Wirtschaft rund um Land, Strom, Kühlung, Switches, Racks und Glasfaser aufzubauen.
Chips sind nicht mehr das Hauptproblem für KI; Es geht um Strom und Zeitpläne
Die Internationale Energieagentur ist sehr besorgt. Die Organisation prognostiziert, dass Rechenzentren auf der ganzen Welt im Jahr 2024 etwa 415 TWh Strom verbrauchen werden, was 1,5 % des gesamten Stromverbrauchs entspricht.
Dem Basisszenario zufolge könnte diese Zahl bis 2030 auf fast 945 TWh anwachsen, was dem Vierfachen entspricht. Das ist keine einfache Lösung und stellt ein Problem für die Entwicklung der Infrastruktur dar.
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Die IEA prognostiziert, dass die USA bis 2030 etwa 240 TWh mehr Strom für ihre Rechenzentren benötigen könnten als heute (und China könnte etwa 175 TWh mehr benötigen).
Deshalb sieht der KI-Markt im Jahr 2026 nicht mehr danach aus, „das beste Modell auszuwählen“. Es sieht eher so aus:
- Wer kommt am schnellsten an den Strom?
- Wer kann termingerecht genehmigen und bauen?
- Wer kann sich langfristige Vermögenswerte ohne Gewinneinbußen leisten?
Anleger können die neuen KI-Risiken nicht übersehen: Wertverlust und „kurzlebige“ Ausrüstung
Alphabet räumte ein, dass steigende Investitionsausgaben die Gewinn- und Verlustrechnung belasten, vor allem aufgrund höherer Abschreibungen.
Es zeigte sich auch, dass die Abschreibungen im zweiten Quartal auf 5 Milliarden US-Dollar anstiegen, das sind 1,3 Milliarden US-Dollar mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.
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Microsoft wurde noch konkreter: Ein Großteil des Geldes fließt in „kurzlebige Vermögenswerte“, darunter CPUs und GPUs, was eine höfliche Formulierung dafür ist, dass diese Hardware schnell durchbrennt.
Das ist im Jahr 2026 wichtig, weil der Markt schwierigere Fragen stellen wird.
- Bringen diese Investitionen schnell genug Geld?
- Bauen sich Unternehmen langfristige Wettbewerbsvorteile auf oder geben sie nur Geld für den teuersten Upgrade-Zyklus der Welt aus?
Drei KI-Druckpunkte, die die Märkte im Jahr 2026 verändern können
- Macht wird zum limitierenden Faktor: Die Basisfallarithmetik der IEA zeigt, dass die Nachfrage nach Rechenzentren schnell genug zunimmt, dass Netzprobleme in größerem Umfang und nicht nur in den Nachrichten kritisch werden können.
- Die Investitionsausgaben steigen weiter und die Wall Street beginnt, ihnen eine Bewertung zu geben. Alphabet erhöhte seine Prognose für die Investitionen im Jahr 2025 auf 85 Milliarden US-Dollar und prognostizierte, dass es im Jahr 2026 noch weiter steigen würde. Microsoft gab 34,9 Milliarden US-Dollar aus auf Investitionsgüter alle drei Monate. Das ist die Art von Ausgaben, die Anleger dazu bringt, sich um mehr als nur das „KI-Narrativ“ zu kümmern.
- Fusionen und Übernahmen nehmen Fahrt auf, da Käufer nach größeren Unternehmen suchen. Die Zahl für das Rechenzentrum 2025 von Bloomberg liegt bei 70 Milliarden US-Dollar. Wenn alle gleichzeitig sichtbar sein wollen, werden Dinge wichtig, die früher langweilig waren.

