- Einzahlungszinssatz belassen bei 2,00 %
- Hauptrefinanzierungssatz bleibt bei 2,15 %
- Spitzenrefinanzierungsfazilität bei 2,40 % belassen
- Preisentscheidungserklärung Hier
Der Markt ging von einer Wahrscheinlichkeit von 99 % aus, dass es keine Veränderung geben wird, daher gibt es hier nichts Überraschendes. Bis zum Jahresende sind lediglich 6 Basispunkte Lockerung eingepreist, sodass die EZB voraussichtlich für den Rest des Jahres in der Warteschleife bleiben wird.
Als nächstes findet um 13:45 GMT/08:45 ET die EZB-Pressekonferenz statt.
Highlights aus der Erklärung:
- Die Wirtschaft bleibt in einem herausfordernden globalen Umfeld widerstandsfähig
- Niedrige Arbeitslosigkeit, solide Bilanzen des privaten Sektors, die schrittweise Erhöhung der öffentlichen Ausgaben für Verteidigung und Infrastruktur sowie die unterstützenden Auswirkungen der vergangenen Zinssenkungen stützen das Wachstum
- Gleichzeitig sind die Aussichten weiterhin ungewiss, insbesondere aufgrund der anhaltenden globalen handelspolitischen Unsicherheit und der geopolitischen Spannungen.
- Der EZB-Rat ist entschlossen, dafür zu sorgen, dass sich die Inflation mittelfristig auf ihrem Zielwert von 2 % stabilisiert
- Zur Bestimmung des angemessenen geldpolitischen Kurses wird ein datenabhängiger und von Sitzung zu Sitzung durchgeführter Ansatz verfolgt
- Insbesondere basieren die Zinsentscheidungen des EZB-Rats auf seiner Einschätzung der Inflationsaussichten und der damit verbundenen Risiken im Lichte der eingehenden Wirtschafts- und Finanzdaten sowie der Dynamik der zugrunde liegenden Inflation und der Stärke der geldpolitischen Transmission
- Der EZB-Rat legt keine bestimmte Zinsentwicklung fest
Keine Änderungen an der Erklärung, da die EZB ihren datenabhängigen und sitzungsbezogenen Ansatz beibehält. Da es keine Änderungen gab, gab es erwartungsgemäß kaum Reaktionen auf den Märkten.

