- Der Prozess der Desinflation ist intakt und noch nicht abgeschlossen
- Wir müssen die restriktive Geldpolitik beibehalten
- Die Kerninflation sinkt nach einem Stillstand wieder
- Ich hoffe, dass die Inflationserwartungen sinken, wenn die Inflation nachlässt
- Die zugrunde liegende Inflation sollte im Mittelpunkt der Politik stehen
- Die Desinflation verläuft nicht so schnell und überzeugend wie erhofft
- Die zugrunde liegende Inflation liegt eher bei 2,5 % als bei 2 %.
- Der geldpolitische Kurs ist weiterhin restriktiv
- Wir sehen keinen Einbruch der Aktivität, zukunftsgerichtete Indikatoren deuten nicht darauf hin, dass dies wahrscheinlich ist
- Produktivitätsverbesserungen erfolgen zyklisch und mechanisch
- Die Trendproduktivität kehrt nicht zu ihrem ursprünglichen Wert zurück
- Die Desinflation bei den zugrunde liegenden Dienstleistungen flacht ab
- Auf der letzten Meile sollten wir vorsichtig sein
- Die Preise sind derzeit etwas zu niedrig
- Die Zinsen auf diesem Niveau zu halten, sollte ausreichen, um die Inflation einzudämmen
Der Chefökonom der Bank of England, Huw Pill, hat signalisiert, dass der Kampf gegen steigende Preise zwar in die richtige Richtung geht, es aber noch mehr zu tun gibt, um zum 2 %-Ziel zurückzukehren. Er ist vorsichtig optimistisch, hütet sich jedoch davor, einen frühen Sieg zu verkünden.
Pill stellt fest, dass der Prozess der Desinflation weiterhin intakt ist, obwohl er zugibt, dass er weder so schnell noch so überzeugend verlaufen ist, wie die politischen Entscheidungsträger ursprünglich gehofft hatten. Während die Gesamtzahlen schwanken können, liegt der Schwerpunkt der Bank auf den „zugrunde liegenden“ Zahlen.
Pill deutet darauf hin, dass die zugrunde liegende Inflation derzeit eher bei 2,5 % liegt als beim BoE-Ziel von 2 %. Ein besonderer Grund zur Sorge ist die „Abflachung“ der Desinflation im Dienstleistungssektor, die trotz allgemeiner Preissenkungen hartnäckig bleibt. Positiv zu vermerken ist, dass die Kerninflation nach einer Phase der Stagnation wieder zu sinken beginnt, was einige Beweise dafür liefert, dass die aktuelle Politik funktioniert.
Trotz einiger Forderungen nach aggressiven Zinssenkungen bleibt Pills Haltung fest in der Restriktion verankert. Er argumentiert, dass der aktuelle geldpolitische Kurs straff bleiben muss, um sicherzustellen, dass die Erwartungen bei gleichzeitiger Verlangsamung der Inflation weiterhin nach unten tendieren.
Pill ging auf die allgemeine Verfassung der britischen Wirtschaft ein und wies die Befürchtungen eines bevorstehenden „Zusammenbruchs der Wirtschaftstätigkeit“ zurück. Zukunftsgerichtete Indikatoren deuten eher auf Stabilität als auf einen starken Abschwung hin.

