Seit dem 31. Januar 2026 ist die US-Finanzregulierung fast zum Stillstand gekommen.
Dies liegt daran, dass die Regierung es versäumt hat, einen Haushalt zu verabschieden, was die Securities and Exchange Commission (SEC) dazu zwingt, ihren Abschaltplan einzuhalten.
Wichtig ist, dass die SEC nicht vollständig geschlossen ist; es funktioniert kaum. Beispielsweise ist das EDGAR-System, bei dem Unternehmen Anträge einreichen, immer noch in Betrieb.
Gleichzeitig arbeiten die meisten SEC-Mitarbeiter nicht, was bedeutet, dass nur wenige Leute diese Einreichungen tatsächlich prüfen oder genehmigen.
Infolgedessen sind die Mitarbeiter, die normalerweise Krypto-ETFs genehmigen, Registrierungserklärungen prüfen und neue Regeln erklären, weitgehend nicht erreichbar.
Stattdessen bleibt nur ein kleines Notfallteam aktiv, das nur dann eingreifen darf, wenn ein Notfall im Zusammenhang mit „Marktintegrität und Anlegerschutz“ vorliegt.
Abgesehen von diesen seltenen Fällen wurde alles andere pausiert.
Der Ansatz ist nicht neu
Tatsächlich handelt es sich um den gleichen Prozess wie bei der SEC folgt bei jedem Regierungsstillstand. Wenn kein unmittelbarer Notfall vorliegt, wird die normale Regulierungsarbeit einfach eingestellt.
Für die Kryptoindustrie hat dies natürlich reale Konsequenzen.
Die jüngsten regulatorischen Fortschritte sind plötzlich ins Stocken geraten, was bedeutet, dass Entscheidungen, Genehmigungen und regulatorische Klarheit nun verzögert werden, bis die Regierung wieder öffnet.
Auf Führungsebene musste SEC-Vorsitzender Paul Atkins bereits mehrere wichtige Updates verschieben, auf die die Kryptoindustrie gewartet hatte.
Viele Menschen hofften, dass das Jahr 2026 endlich klare Kryptogesetze vom Kongress bringen würde. Doch der Shutdown macht es den Gesetzgebern beider Parteien deutlich schwerer, zusammenzuarbeiten.
Markt für Blutflecken
Allerdings kommt diese Regulierungspause zu einem schlechten Zeitpunkt für den Kryptomarkt.
Die Preise sind bereits gefallen, der Gesamtmarkt ist um mehr als 6 % gesunken um 2,64 Billionen US-Dollar. Bitcoin [BTC] fiel kürzlich auf etwa 78.000 US-Dollar, während Ethereum [ETH] fiel auf fast 2.400 US-Dollar.
Gleichzeitig spürt auch der ETF-Markt die Belastung.
Was gibt es noch?
Dies fiel außerdem damit zusammen, dass die USA endlich in eine neue Phase der Maßnahmen zur Kryptoregulierung eintraten.
Hochrangige Beamte der SEC und der Commodity Futures Trading Commission trafen sich und vereinbart enger zusammenarbeiten.
Ihr Ziel war es, langjährige Revierkämpfe zu beenden, klarere Regeln zu schaffen, Doppelarbeit für Unternehmen zu reduzieren und dem Kryptomarkt endlich die Orientierung zu geben, nach der er gefragt hat.
Da die Regierung nun jedoch geschlossen ist, liegen diese Pläne faktisch auf Eis.
Letzte Gedanken
- Der Shutdown hat die regulatorische Dynamik in Unsicherheit verwandelt und wochenlange Fortschritte in nur wenigen Tagen zunichte gemacht.
- Der Marktdruck nimmt zu, da sinkende Preise und eine stagnierende ETF-Dynamik die Anlegerstimmung verschlechtern.

