Vor fünf Jahren wurde die Imperiale Marken (LSE:IMB) Die Dividendenrendite lag bei über 9 %, da der Aktienkurs für weniger als 1.500 Pence gehandelt wurde.
Schneller Vorlauf bis heute, die FTSE 100 Tabakaktien werden bei 3.219 Pence gehandelt. Anleger, die damals in Aktien investiert haben, haben also wirklich sagenhafte Renditen erzielt.
Aber wie sieht es heute aus, wenn die zukunftsweisende Dividendenrendite jetzt bei 5,5 % liegt? Sieht Imperial Brands immer noch preiswert aus? Schauen wir genauer hin.
Erfolgreicher Turnaround-Bestand
Damals, als Zigaretten noch hinter Ladentheken zu sehen waren, gehörten die Marken von Imperial zu den Marken mit dem höchsten Wiedererkennungswert. John Player Special, Lambert & Butler, Goldenes VirginiaUnd Rizla (Tabakpapier) stach hervor. Es besitzt auch Winston, Davidoffund Vape-Marke blau.
Bis zum Einstieg von CEO Stefan Bomhard Mitte 2020 hatte das Unternehmen jedoch eine unterdurchschnittliche Performance gezeigt, was dazu führte, dass der Aktienkurs in nur vier Jahren um 70 % einbrach.
Doch durch die Senkung der Dividende auf ein nachhaltiges Niveau, den Verkauf von nicht zum Kerngeschäft gehörenden Vermögenswerten zur Schuldenreduzierung und die Konzentration auf fünf Märkte mit hohen Gewinnen (USA, Großbritannien, Australien, Deutschland und Spanien) schaffte Bomhard die Wende.
Der optimierte Betrieb hat einen Aufschwung erfahren CashflowsUntermauerung Aktienrückkäufe und steigende Dividenden. Während Bomhards fünfjähriger Amtszeit stieg der Aktienkurs um mehr als 100 %.
Neuer Chef
Die Tatsache, dass dieser angesehene CEO im Oktober in den Ruhestand ging, sorgt meiner Ansicht nach für zusätzliche Unsicherheit. Die ursprüngliche Ankündigung im Mai war sicherlich ein Schock für den Markt und ließ den Aktienkurs an diesem Tag um 7 % fallen.
Andererseits war der neue CEO Lukas Paravicini zuvor CFO, sodass diese interne Ernennung für Kontinuität und nicht für Störung steht.
Beruhigend ist, dass Bomhard bis Mai 2026 zur Verfügung steht, um bei Bedarf Unterstützung anzubieten.
Solide Ergebnisse
Anfang dieser Woche meldete der Zigarettenhersteller solide Ergebnisse für das am 30. September endende Geschäftsjahr. Der zugrunde liegende Umsatz stieg um 4,1 % auf 8,3 Mrd. £, während der Betriebsgewinn um 4,6 % auf fast 4 Mrd. £ stieg. Der bereinigte Gewinn je Aktie stieg währungsbereinigt um 9,1 %, was auf eine Verringerung der Aktienzahl zurückzuführen war.
Preiserhöhungen konnten einen Mengenrückgang mehr als ausgleichen, wie dies bei Tabakunternehmen seit langem der Fall ist. Aber die Verkäufe von Imperial-Produkten der nächsten Generation wie E-Zigaretten und erhitztem Tabak stiegen um 13,7 %.
Jenseits des Vape-Labels blauDas Unternehmen besitzt ein Gerät zum Erhitzen von Tabak Impuls und Marke für Nikotinbeutel Zone. Das Wachstum hier ist ermutigend, obwohl der Umsatz in dieser unrentablen Sparte (368 Millionen Pfund im letzten Jahr) immer noch im Vergleich zu Zigaretten in den Schatten gestellt wird.
Guter Wert?
Das größte Risiko besteht hier natürlich darin, dass die gesamten Zigarettenmengen seit Jahren sinken. Mit Blick auf die Zukunft strebt Imperial Brands jedoch immer noch ein jährliches Gewinnwachstum von bis zu 5 % bis 2030 an. Dies könnte sich also immer noch als solide Wahl für die Einnahmen erweisen.
Apropos: Die Dividende für das Gesamtjahr stieg um 4,5 % auf 160 Pence pro Aktie. Und Analysten gehen davon aus, dass sie sowohl in diesem als auch im nächsten Jahr um 5 % steigen wird, was einer Terminrendite von etwa 5,5 % entspricht.
Mittlerweile sieht die Bewertung recht günstig aus, da das erwartete Kurs-Gewinn-Verhältnis für das Geschäftsjahr 27 bei 8,6 liegt. Und der diesjährige Aktienrückkauf im Wert von 1,45 Milliarden Pfund hat bereits begonnen.
Angesichts der Kontinuitätsstrategie ist es unwahrscheinlich, dass sich die Aktie in den nächsten fünf Jahren so stark entwickeln wird. Aber durch eine Kombination aus steigenden Dividenden, Rückkäufen und einer angemessenen Anfangsbewertung könnte Imperial Brands meiner Meinung nach immer noch gut abschneiden.
Für Anleger, die Tabakaktien aus ethischen Gründen nicht ausschließen, ist dies meiner Meinung nach eine Überlegung wert, um passives Einkommen zu erzielen.

