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Wenn es um Einkommensaktien geht, könnte man es britischen Anlegern verzeihen, wenn sie die meiste Zeit mit der Recherche nach Aktien verbringen FTSE 100 oder FTSE 250. Doch in Wirklichkeit gibt es in den USA gute Dividendenoptionen. Basierend auf der Dividendenprognose der Analysten sieht hier ein Unternehmen attraktiv aus.
Wichtige Details, die Sie beachten sollten
Ich beziehe mich auf Pfizer (NYSE: PFE), das bekannte globale biopharmazeutische Unternehmen, dessen Einnahmen hauptsächlich aus der Entwicklung, Herstellung und dem Verkauf verschreibungspflichtiger Medikamente und Impfstoffe stammen. Sein Geschäftsmodell basiert sowohl auf innovativen neuen Medikamenten als auch auf seit langem etablierten Produkten, die einen stetigen Cashflow generieren.
Diese Mischung aus neuen und bestehenden Einnahmequellen macht es zu einem guten Beispiel, wenn es um die Auszahlung von Dividenden geht. Es kann diesbezüglich eine solide Erfolgsbilanz vorweisen. Tatsächlich hat Pfizer von 2011 bis 2024 seine jährliche Dividendenzahlung jedes Jahr erhöht. Derzeit ist die Dividendenrenditebeträgt 7,01 %, wobei das Einkommen vierteljährlich ausgezahlt wird.
Normalerweise erhöht sich die Dividende pro Aktie jedes Kalenderjahr. Derzeit liegt er bei 0,43 US-Dollar pro Quartal, wird aber im nächsten Jahr voraussichtlich bei 0,44 US-Dollar und im darauffolgenden Jahr bei 0,46 US-Dollar liegen. Basierend auf dem aktuellen Aktienkurs von 24,30 $ bedeutet dies, dass die Rendite im Jahr 2027 auf 7,57 % steigen könnte.
Natürlich weiß ich nicht, wo der Aktienkurs im Jahr 2027 sein wird. Daher ist es wichtig, die prognostizierten Renditen mit Vorsicht zu genießen. In Wirklichkeit könnte es höher oder niedriger sein. Vergessen wir auch nicht, dass Dividenden nicht garantiert sind.
Der Ausblick von hier
Ich glaube, dass die prognostizierten Zahlen korrekt sind und die Geschäftsgrundlagen stark sind. Trotz rückläufiger Einnahmen im Zusammenhang mit Covid erwirtschaftet Pfizer mit seinem vielfältigen Portfolio weiterhin jährlich einen operativen Cashflow in zweistelliger Milliardenhöhe. Damit sind die Dividendenverpflichtungen mit einem Dividendendeckungsgrad von 2,0 problemlos gedeckt. Das bedeutet, dass die aktuelle Dividende doppelt aus dem letzten Gewinn gedeckt werden kann.
Den Daten, die ich gesehen habe, zufolge investiert Pfizer jährlich zwischen 10 und 12 Milliarden US-Dollar in Forschung und Entwicklung. Eine gesunde Medikamentenpipeline unterstützt das langfristige Gewinnwachstum, das die Grundlage für die Dividende bildet. Auch wenn einige so hohe Ausgaben vielleicht nicht wünschen, ist das tatsächlich positiv für die Zukunft.
Eine Sorge besteht darin, dass das Unternehmen regulatorischen Änderungen ausgesetzt ist. Sollten neue Gesetze zu bestimmten Medikamenten oder gar Preiskontrollen in Kraft treten, könnte sich das negativ auf das Geschäft auswirken. Anleger müssen auch auf Aktienkursschwankungen achten. Im vergangenen Jahr ist die Aktie um 13 % gefallen. Auch wenn dies keine Katastrophe ist, reicht es dennoch aus, um die Gewinne aus der Dividende für dieses Jahr zunichte zu machen.
Alles in allem denke ich, dass Pfizer ein US-Aktie die britische Anleger in Betracht ziehen können. Es kann als Diversifikator für ein Portfolio voller britischer Einkommensaktien dienen und gleichzeitig eine wettbewerbsfähige Rendite bieten.

