Die USA bereiten die Gründung einer multinationalen Marinekoalition vor, um Schiffe durch die Straße von Hormus zu eskortieren, aber angesichts so vieler Vorbehalte ist dies praktisch nutzlos.
Zusammenfassung (sehen Sie sich die Fettschrift an, das ist alles eine große Vermutung mit wenig Substanz).
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Die USA bereiten die Ankündigung einer multinationalen Marinekoalition vor, um Schiffe durch die Straße von Hormus zu eskortieren.
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Laut US-Beamten könnte die Ankündigung bereits in dieser Woche erfolgen.
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Die Koalition würde die Handelsschifffahrt entlang des Korridors schützen, der nahe der iranischen Küste verläuft.
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Die politischen Entscheidungsträger diskutieren immer noch darüber, ob Begleitoperationen vor oder nach dem Ende der Feindseligkeiten beginnen sollen.
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Berichten zufolge befinden sich mehrere Länder in Gesprächen über einen Beitritt zur Mission.
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Viele Regierungen bleiben aufgrund von Sicherheitsrisiken vorsichtig, wenn es darum geht, sich zu engagieren, solange die Kämpfe andauern.
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Das Weiße Haus wollte sich zu der erwarteten Ankündigung nicht äußern.
Die Vereinigten Staaten bereiten sich darauf vor, eine multinationale Marinekoalition anzukündigen, die darauf abzielt, die Handelsschifffahrt durch die Straße von Hormus zu schützen, so US-Beamte, die mit den Diskussionen vertraut sind.
Der Plan, der bereits in dieser Woche vorgestellt werden könnte, sieht vor, dass sich mehrere Länder einer koordinierten Mission anschließen, um Schiffe durch die strategisch wichtige Wasserstraße zu eskortieren, die entlang der Südküste Irans verläuft. Die Straße von Hormus ist nach wie vor einer der wichtigsten maritimen Energiekorridore der Welt und wickelt etwa ein Fünftel der weltweiten Ölströme ab.
Beamte sagten, Gespräche mit potenziellen Partnern seien im Gange und mehrere Regierungen hätten ihre Bereitschaft signalisiert, sich an den Bemühungen zu beteiligen. Die vorgeschlagene Koalition würde sich auf den Schutz von Handelsschiffen konzentrieren, die durch die enge Passage fahren, wo die Spannungen aufgrund des anhaltenden Konflikts zwischen dem Iran, den Vereinigten Staaten und Israel eskaliert sind.
Wichtige operative Details bleiben jedoch ungeklärt. US-Beamte sagten, die politischen Entscheidungsträger debattieren immer noch darüber, ob die Begleitoperationen sofort oder erst nach Abklingen der aktiven Feindseligkeiten in der Region beginnen sollten.
Der Zeitpunkt der Mission könnte letztendlich von der Entwicklung auf dem Schlachtfeld abhängen, sodass sich die Ankündigung und die Struktur der Koalition noch ändern könnten.
In der Öffentlichkeit waren viele Regierungen vorsichtig, sich zu einer solchen Initiative zu bekennen, solange die Kämpfe andauern. Begleitmissionen in einem Konfliktgebiet bergen erhebliche Risiken, einschließlich der Möglichkeit einer direkten Konfrontation mit iranischen Streitkräften oder der Gefahr von Angriffen auf die Schifffahrtsinfrastruktur.
Einige verbündete Regierungen haben daher angedeutet, dass sie möglicherweise lieber warten würden, bis die Spannungen nachlassen, bevor sie sich offiziell einer multinationalen Marineoperation anschließen.
Das Weiße Haus lehnte es ab, sich zu der möglichen Ankündigung zu äußern, und Beamte betonten, dass die diplomatischen und militärischen Konsultationen fortgesetzt würden.
Die vorgeschlagene Koalition würde frühere Bemühungen zum Schutz von Schifffahrtsrouten in Zeiten erhöhter Spannungen am Golf widerspiegeln, obwohl Umfang und Zeitpunkt des aktuellen Plans ungewiss bleiben.
Die Märkte beobachten die Entwicklungen rund um die Straße von Hormus genau, da Störungen der Schifffahrt im Korridor unmittelbare Folgen für die globale Energieversorgung und die Ölpreise haben können.

