Das ist der niedrigste Stand seit über zwei Wochen für Bitcoin, da nach dem starken Rückgang zu Beginn des Monats weiterhin Ermüdung einsetzt. Der damalige Einbruch führte dazu, dass Dip-Käufer einen starken Aufschwung in die Nähe von 60.000 US-Dollar schafften. Letztlich lässt dies jedoch nach, da die Abwärtsdynamik seit Jahresbeginn weiter anhält.
Bitcoin selbst ist im Wochenvergleich nun um etwas mehr als 6 % gesunken und steht damit vor dem sechsten wöchentlichen Rückgang in Folge. Und die technischen Daten sehen weiterhin schwierig für die Kryptowährung aus, nachdem sie Ende Januar zum ersten Mal seit 2023 wieder unter ihren gleitenden 100-Wochen-Durchschnitt (rote Linie) gefallen ist.
Bitcoin (BTC/USD) Wochenchart
Es ist schwierig, sich für Unterstützungsniveaus zu entscheiden, aber die 60.000-Dollar-Marke ist ein großer psychologischer Faktor. Dies insbesondere, da es Anfang des Monats auch beim ersten Versuch im Drop verteidigt wurde.
Der gleitende 200-Wochen-Durchschnitt (blaue Linie) wird dann das nächste wichtige technische Niveau sein, auf das man achten sollte, und liegt derzeit bei etwa 58.495 US-Dollar. Wenn das kaputt geht, öffnet sich eine weitere Tür, da die Schleusen für die Fortsetzung des Verkaufs offen bleiben. Danach werden technische Händler auf die 50.000-Dollar-Marke blicken.
Vor dem Hintergrund eines negativeren Risikoumfelds und einer Bevorzugung von Edelmetallen durch Händler gegenüber „digitalem Gold“ waren es für Kryptowährungen schwierige vier Monate. Durch den Rückgang auf 63.000 US-Dollar halbiert sich der Wert von Bitcoin seit dem Allzeithoch vom Oktober letzten Jahres. Stattdessen ist Gold im gleichen Zeitraum um über 30 % gestiegen.

