Äther (ETH) eröffnete die Woche mit einem Rückgang unter die psychologische Marke von 2.000 US-Dollar, wodurch der Altcoin im Februar einen Verlust von 20 % hinnehmen musste. Dennoch zeigen On-Chain-Daten, dass langfristige Investoren ETH anhäufen und die Netzwerknutzung erhöhen.
Jetzt untersuchen Analysten, wie die technischen Aussichten der ETH und die Derivatedaten mit der aufkommenden Nachfrage übereinstimmen, um festzustellen, ob eine anhaltende Erholung über 2.000 US-Dollar möglich ist.
Wichtige Erkenntnisse:
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Im Februar flossen über 2,5 Millionen ETH in Akkumulationsadressen, wodurch sich der Bestand im Jahr 2026 auf 26,7 Millionen erhöhte.
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Die wöchentlichen Ethereum-Transaktionen erreichten 17,3 Millionen, während die durchschnittlichen Gebühren auf 0,008 US-Dollar sanken, ein 3.000-facher Rückgang gegenüber dem Höchststand im Jahr 2021.
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Das offene ETH-Interesse ist auf 11,2 Milliarden US-Dollar gesunken, aber die Hebelwirkung bleibt hoch, wobei die Liquidationscluster bei etwa 1.909 US-Dollar und 2.200 US-Dollar liegen.
Die Ether-Akkumulation wächst trotz Preisverfall
Ether-Akkumulationsadressen hinzugefügt mehr als 2,5 Millionen ETH im Februar, obwohl der Preis um rund 20 % fiel. Der Gesamtbestand ist auf 26,7 Millionen ETH gestiegen, gegenüber 22 Millionen zu Beginn des Jahres 2026.
MN Capital-Gründer Michaël van de Poppe notiert dass der Wert von ETH gegenüber Silber auf dem niedrigsten Stand seit Beginn der Aufzeichnungen liegt, und argumentiert, dass solche schwierigen Marktphasen oft ein langfristiges Zeitfenster für Akkumulationen darstellen.
Neben der Verbesserung der Fundamentaldaten verbessert sich auch die Netzwerknachfrage. Über 30 % der ETH zirkulierende Versorgung (37.228.911 ETH) ist derzeit abgesteckt, was den Flüssigkeitsvorrat reduziert. Gleichzeitig erreichte die wöchentliche Transaktionszahl ein Allzeithoch von 17,3 Millionen, während die durchschnittlichen Gebühren auf 0,008 US-Dollar sanken.

Im Vergleich dazu stellte Leon Waidmann, Forschungsleiter bei Lisk, fest, dass die wöchentlichen Transaktionen bei fast 21 Millionen lagen, die durchschnittlichen Gebühren jedoch während des Höhepunkts im Jahr 2021 auf über 25 US-Dollar stiegen. Die aktuelle Struktur spiegelt eine höhere Nutzung bei deutlich geringeren Kosten wider.
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ETH sinkt unter 2.000 US-Dollar, da Leveraged-Händler sich auf einen Ausbruch vorbereiten
Auf dem Vier-Stunden-Chart scheint Ether einen Adam-und-Eva-Boden zu bilden, eine zinsbullische Umkehrkonstellation, die mit einem scharfen, V-förmigen Tief (dem „Adam“) beginnt, gefolgt von einer langsameren, abgerundeten Basis (dem „Eve“).
Die Struktur spiegelt einen anfänglichen aggressiven Ausverkauf wider, der schnell Käufer findet, und dann eine Phase der allmählichen Akkumulation, wenn die Volatilität abnimmt.

Ein bestätigter Ausbruch über die Nackenlinie von 2.150 US-Dollar bestätigt das Muster und könnte die Tür in Richtung des Bereichs von 2.473 bis 2.634 US-Dollar öffnen, basierend auf der gemessenen Bewegungsprognose von der Basis aus. Der Wert liegt weiterhin unter den jüngsten höheren Tiefstständen, wobei 1.909 US-Dollar als wichtiges kurzfristiges Liquiditätsniveau dienen.
Das offene Interesse ist von einem Zyklushöchststand von 30 Milliarden US-Dollar im August 2025 auf 11,2 Milliarden US-Dollar zurückgegangen. Allerdings ist die geschätzte Verschuldungsquote Überreste Der Wert lag bei 0,7 und damit nur leicht unter dem Wert von 0,77 im Januar. Dies deutet darauf hin, dass die Hebelwirkung immer noch im System konzentriert ist, was die Möglichkeit einer starken Bewegung erhöht.

Hyblock-Daten zeigt, dass 73 % der globalen Konten derzeit Long-Konten an der ETH sind. Liquidations-Heatmaps zeigen mehr als 2 Milliarden US-Dollar an Short-Positionen, die sich über 2.200 US-Dollar ansammeln, verglichen mit etwa 1 Milliarde US-Dollar an Long-Liquidationen, die bei etwa 1.800 US-Dollar liegen, was auf ein größeres Engpassrisiko nach oben hindeutet.
Obwohl der nächstgelegene dichte Cluster bei 1.909 US-Dollar liegt, sind Long-Positionen in Höhe von 563 Millionen US-Dollar anfällig, was vor dem erwarteten Aufwärtstrend als potenzieller kurzfristiger Liquiditätsmagnet wirken könnte.

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