
(Reuters) – Europäische Aktien stiegen am Dienstag, da Anleger ein mögliches Ende des längsten US-Regierungsstillstands in der Geschichte abschätzten und positive Gewinne von Telekommunikationsunternehmen wie INWIT und INWIT einschätzten.
Der paneuropäische STOXX 600 stieg um 0,5 % und erreichte um 08:10 Uhr GMT ein Zweiwochenhoch von 576,05 Punkten.
Globale Aktien erlebten einen starken Start in die Woche, wobei die Aktien in Europa am Montag ihren größten Tagesgewinn seit sechs Monaten verbuchten, da Händler erleichtert waren, dass das Ende des Regierungsstillstands in den USA einen Neustart wichtiger offizieller Datenveröffentlichungen bedeuten könnte.
Der US-Senat hat am späten Montag ein Abkommen verabschiedet, das die US-Bundesfinanzierung wiederherstellen und den längsten Shutdown beenden würde.
Allerdings herrschte weiterhin eine gewisse Vorsicht hinsichtlich der möglichen Auswirkungen, die der bisherige Mangel an staatlichen Mitteln auf die größte Volkswirtschaft der Welt haben könnte.
Der Fokus des Marktes lag auch auf der Berichtssaison der Unternehmen.
Die Aktien von Vodafone (L:VOD) legten um 5 % zu und beflügelten damit den Telekommunikationssektor insgesamt, nachdem das britische Unternehmen seine Gesamtjahresprognose für Gewinn und Cashflow angehoben hatte und in Deutschland zu einem vierteljährlichen Umsatzwachstum zurückkehrte.
Auf der anderen Seite gab INWIT um 8,4 % nach, nachdem Italiens größtes Unternehmen für Mobilfunkmasten trotz eines vierteljährlichen Gewinnsprungs seine Umsatzprognose für das folgende Jahr gesenkt hatte.
