Der EURUSD steigt auf ein neues Sitzungshoch, nachdem die Daten der University of Michigan schwächer als erwartet ausfielen. Die Stimmung sank auf ein neues Rekordtief von 47,6 (gegenüber erwarteten 52,0), während die 1-Jahres-Inflationserwartungen stark von 3,8 % auf 4,8 % anstiegen. Die anhaltenden Spannungen im Zusammenhang mit dem Iran-Konflikt belasten eindeutig das Verbrauchervertrauen und prägen die Inflationsaussichten.
Aus technischer Sicht testet die Aufwärtsbewegung nun eine wichtige Zone. Auf dem 4-Stunden-Chart erstreckt sich der Preis in einen Swing-Bereich dazwischen 1.1726 und 1.1741. Zu dieser Bedeutung kommt noch hinzu, dass Der 50 %-Mittelpunkt der Handelsspanne 2026 liegt bei 1,17443wodurch ein wichtiger Zusammenflussbereich entsteht.
Wenn Käufer diesen Bereich durchbrechen und halten können, rücken die nächsten Aufwärtsziele dazwischen in den Fokus 1.1765 und 1.1778– ein weiterer Schaukelbereich, der als nächste Decke dienen könnte.
Auf der anderen Seite fiel das heutige Tief kurzzeitig unter den 100-Tage-Durchschnitt bei 1,1688aber vor allem über dem gehalten 200-Tage-Durchschnitt bei 1,1671. Diese gleitenden Durchschnitte bleiben wichtige Barometer für Verzerrungen. Oben zu halten und höher zu rotieren, gibt den Käufern mehr Kontrolle und verschiebt die Tendenz nach oben.
Wichtige Levels zum Anschauen:
- Upside-Ziele: 1,1726–1,1741 → 1,17443 (50 % Mittelwert) → 1,1765–1,1778
- Unterstützung/Risiko: 100-Tage-MA bei 1,1688, dann 200-Tage-MA bei 1,1671
Fazit:
Aufgrund schwächerer Stimmungsdaten hat sich die Dynamik wieder nach oben verlagert. Ein Aufenthalt über den 100/200-Tage-MAs behält die Kontrolle der Käufer, wobei ein Durchbruch über 1,1744 die Tür für weitere Gewinne öffnet.

