
Von Abigail Summerville
19. Februar (Reuters) – Bain Capital erwägt einen Verkauf oder Börsengang seines Portfoliounternehmens Dessert Holdings, das den Hersteller von Kuchen, Torten und Keksen mit über 3 Milliarden US-Dollar bewerten könnte, so drei mit der Angelegenheit vertraute Personen.
Die Private-Equity-Firma habe die Investmentbanken Goldman Sachs und Bank of America mit der Durchführung eines zweigleisigen Prozesses beauftragt, sagten die Quellen und baten um Anonymität, da die Beratungen vertraulich seien.
Bain, Dessert Holdings, Goldman und Bank of America lehnten eine Stellungnahme ab.
Das Private-Equity-Unternehmen Gryphon Investors gründete Dessert Holdings mit Sitz in St. Paul, Minnesota, im Jahr 2016. Bain erwarb das Unternehmen im Jahr 2021, als es drei Marken betrieb.
Das Unternehmen, das Lebensmittelgeschäfte, Restaurants und andere Gastronomiekunden in ganz Nordamerika mit Desserts beliefert, ist inzwischen auf sieben Marken angewachsen. Den Quellen zufolge erwirtschaftet das Unternehmen einen Jahresgewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen von über 200 Millionen US-Dollar und einen Jahresumsatz von rund 1 Milliarde US-Dollar.
Zu den Marken gehören Steven Charles, The Original Cakerie, Lawler’s Desserts, Atlanta Cheesecake Company, Dianne’s Fine Desserts, Kenny’s Great Pies und Willamette Valley Pie Company.
