Die erste volle Handelswoche im Februar brachte eine volatile Mischung aus Überraschungen der Zentralbanken, sich verschlechternden Arbeitsmarktdaten und einer ausgeprägten Risikoaversion, die die traditionellen Währungskorrelationen auf den Kopf stellte. Die australische Notenbank schockierte die Märkte mit ihrer ersten Zinserhöhung seit über zwei Jahren und bescherte dem Aussie die beste Performance der Woche, während der japanische Yen seine schlechteste Performance hinnehmen musste, obwohl er normalerweise von Marktstress profitierte. Der US-Dollar trotzte schwachen Beschäftigungszahlen – einschließlich eines düsteren ADP-Berichts und sinkender JOLTS-Eröffnungen – und schloss im Vergleich zu den meisten großen Währungen positiv ab, da die Zuflüsse in sichere Häfen dominierten. Mitte der Woche standen die Zentralbanken im Mittelpunkt, da die unerwartet knappe Abstimmung der Bank of England und die zurückhaltende Haltung der EZB die Zinserwartungen veränderten. Unterdessen standen Technologieaktien aufgrund der Befürchtungen einer KI-Störung unter starkem Verkaufsdruck, Edelmetalle stürzten ab und Kryptowährungen erlitten einen gewaltsamen Schuldenabbau. Die Woche verdeutlichte, wie politische Divergenz und sich ändernde Risikostimmung die traditionellen fundamentalen Treiber an den Devisenmärkten außer Kraft setzen können.
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