Gold Der Goldpreis stieg auf über 4.300 US-Dollar pro Unze, da die Fed eine weithin erwartete Zinssenkung um 25 Basispunkte durchführte, wobei Vorsitzender Powell signalisierte, dass die Schwäche des Arbeitsmarktes und die Zölle zu einer weiteren Lockerung führen könnten. Anleger achten nun auf weitere Zinsschritte, insbesondere unter dem Fed-Vorsitz, der im Mai die Nachfolge von Powell antreten wird, bemerkt Carsten Fritsch, Rohstoffanalyst der Commerzbank.
Fed senkt Zinsen um 25 Basispunkte, Entscheidung nicht einstimmig
„Der Goldpreis ist heute wieder über die Marke von 4.300 US-Dollar pro Feinunze gestiegen. Dies geschah zuletzt vor weniger als zwei Monaten, als der Goldpreis sein jüngstes Rekordhoch erreichte. Für Rückenwind sorgte die Fed-Sitzung Mitte der Woche. Die Zinssenkung um 25 Basispunkte war erwartet worden und kam daher nicht überraschend. Die Entscheidung fiel nicht einstimmig.“
„Zwei regionale Fed-Präsidenten stimmten gegen eine Zinssenkung, während der von US-Präsident Trump ernannte Gouverneur Miran erneut für eine Senkung um 50 Basispunkte stimmte. Auf der anschließenden Pressekonferenz sagte Fed-Chef Powell, dass die Situation auf dem Arbeitsmarkt schlimmer sei, als die Daten derzeit zeigen. Dies ist ein Argument für weitere Zinssenkungen. Powell führte die erhöhte Inflation auf die Zölle zurück.“
„Es wird davon ausgegangen, dass es sich hierbei um einen einmaligen Effekt auf das Preisniveau handelt.“ Powell verwies auch auf stabile Inflationserwartungen. Bei der nächsten Sitzung im Januar gebe es zwar Anzeichen für eine Pause, die Tür für weitere Zinssenkungen bleibe danach aber offen. Wir erwarten deutlichere Zinssenkungen als der Markt, insbesondere nach Powells Nachfolger Gefüttert Der Vorsitzende übernimmt sein Amt im Mai. Als Favorit gilt Trumps Wirtschaftsberater Hassett, der sich immer wieder für deutlichere Zinssenkungen ausgesprochen hat.

