Das Edelmetall scheint nun bereit zu sein, den vierten Verlusttag in Folge zu überstehen und ist heute um 0,8 % auf aktuell 4.011 $ gesunken. Dies geschieht zu einem Zeitpunkt, an dem wir weitere Anzeichen für einen Schuldenabbau an den Märkten sehen, wobei einige darauf hindeuten, dass die Zinssenkungswetten der Fed nachgelassen werden. Das mag zwar stimmen, da die Fed-Fonds-Futures derzeit nur eine Wahrscheinlichkeit von ca. 42 % für eine Bewegung im Dezember einpreisen, aber das ist nur ein Teil der Geschichte.
Gold (XAU/USD) 4-Stunden-Chart
Auch wenn es ein Zufall ist, hat sich Gold als eine der gierigeren Investitionen im Jahr 2025 herausgestellt. Ich gebe als Erster zu, dass ich selbst mehr als einmal dafür plädiert habe, Gold bei Abschwüngen zu kaufen, um überschüssige Liquidität zu kanalisieren. Das Argument dafür ist gerechtfertigt Das Gut.
In einer Zeit, in der die Märkte mit so großer Vorsicht umgehen, eignet sich Gold hervorragend als Absicherung gegen ein sich verlangsamendes globales Wachstum, politische Unsicherheit und geopolitische Spannungen.
Aber man kann argumentieren, dass es aus technischer Sicht auch beim Gold Anzeichen einer Erschöpfung gegeben hat. Das Scheitern des Double-Top-Musters bei rund 4.368 US-Dollar war das erste Anzeichen, bevor es letzte Woche knapp über 4.200 US-Dollar zu einem Rückschlag kam. Und so entsteht ein kleines Flaggenmuster in Gold, eines der ersten seit langer, langer Zeit.
Die 4.000-Dollar-Marke wird nicht nur in dieser Hinsicht, sondern auch aus psychologischer Sicht ein wichtiger Punkt sein, den man im Auge behalten sollte. Wenn sich die Risikokrise verschärft, wird sich dies meiner Ansicht nach letztendlich in Goldgeboten niederschlagen, wenn das Angstniveau um ein paar Stufen ansteigt.
Im Moment fühlt es sich wie ein klassischer Fall an, bei dem breitere Märkte eine gewisse Entschuldung und Korrektur anstreben. Die allgemeine Risikokulisse wurde bisher noch nicht so genau unter die Lupe genommen und es gab noch keine Gegenreaktionen.
Aber in einer Zeit, in der es Hinweise und Hinweise darauf gibt, dass sich die Landschaft möglicherweise verändert, lohnt es sich, etwas Vorsicht walten zu lassen, anstatt vorerst mit beiden Beinen einzutauchen.
Ich meine, schauen Sie sich nur an, was derzeit mit Bitcoin und der ganzen MSTR-Tortur passiert, dann wachsen auch die Zweifel an Nvidias Zukunft und große Namen haben im letzten Quartal ihre gesamten Anteile an dem Unternehmen verkauft. Es herrscht auf den Märkten sicherlich eine gewisse Nervosität. Denken Sie also daran.
Ich war schon früher froh, wenn es bei Gold zu Rückschlägen kam, aber nicht ganz in dieser letzten Phase der letzten Woche. Wenn der Schuh sinkt, müssen wir abwarten, bis sich das Blatt von „Schuldenabbau/Panikverkauf“ zu „extremer Angst“ wendet, bevor der Goldpreis zurückkommt, denke ich.

