Goldman Sachs argumentiert, dass die langsame und schrittweise Veröffentlichung verspäteter US-Wirtschaftsdaten „eine schwächere Konjunkturrate für die Wirtschaft, insbesondere den Arbeitsmarkt, offenbaren sollte, die den Weg für eine weitere Lockerung der Politik und einen schwächeren Dollar von hier bis zum Jahresende ebnen wird“. Er fügt hinzu, dass erste Anzeichen auf eine schwächere Dynamik hindeuten sollten, auch wenn das, was wir in den Daten sehen, bisher hinterherhinkt – was die FX-Volatilität im Allgemeinen relativ gedämpft hält.
Darüber hinaus werden eine weltweit stabilere Risikostimmung und die Erwartung einer Zinssenkung durch die Fed den Gegenwind für den Dollar in diesem Zeitraum nur verstärken. Und dann gibt es noch andere Faktoren wie die strengeren Interventionswarnungen Tokios zur Begrenzung des USD/JPY-Aufwärtspotenzials, das nicht schwächelnde GBP nach dem milderen britischen Haushalt und die erneute Stärke des CNY – allesamt unterstützende Faktoren für einen schwächeren Dollar auf breiter Front.
In Anlehnung an das gleiche Argument wies Credit Agricole auf eine Vielzahl unterschiedlicher Faktoren hin, die dafür verantwortlich seien, dass der Dollar bis zum Jahresende schwächer sein dürfte. Von gestern: Saisonale Muster und Fundamentaldaten deuten auf Dollarverkäufe im Dezember hin – Credit Agricole

