Auf einen Blick:
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Der Handel in Asien verlief nach der US-Volatilität am Dienstag gedämpft und es gab kaum eine neue Richtung.
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Regionale Aktien folgten dem Rückgang der Wall Street, aber der Verkaufsdruck ließ nach.
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Japanische Staatsanleihen erholten sich leicht, was zur Stabilisierung der Stimmung beitrug.
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Der Nachrichtenfluss war gering, und die politischen Signale waren weitgehend inkrementell und nicht marktbewegend.
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Die Wechselkursbewegungen hielten sich in Grenzen, obwohl der CHF/JPY auf ein neues Rekordhoch über 200 stieg.
Nach einer volatilen US-Sitzung am Dienstag erlebten die Märkte im gesamten asiatisch-pazifischen Raum einen relativ ruhigen und richtungslosen Handel mit begrenzten neuen Katalysatoren, die die Preisbewegung antreiben könnten. Regionale Aktien eröffneten als Reaktion auf den starken Ausverkauf an der Wall Street unter Druck, aber die Stimmung stabilisierte sich im Verlauf der Sitzung.
Ein wesentlicher beruhigender Faktor war eine leichte Erholung der japanischen Staatsanleihen. Nachdem die starken Verkäufe zu Beginn der Woche die Renditen am langen Ende deutlich in die Höhe trieben, gelang es japanischen Staatsanleihen, einen Teil des verlorenen Bodens wieder gutzumachen, was dazu beitrug, Ängste vor weiteren Auswirkungen auf die globalen Zinsmärkte zu zerstreuen. Der Renditerückgang wurde als stabilisierender Einfluss auf regionale Vermögenswerte angesehen, insbesondere angesichts der übergroßen Rolle Japans bei den globalen Kapitalströmen und der Carry-Trade-Dynamik.
Der Nachrichtenfluss war dünn und weitgehend nicht marktbewegend. In den USA unterzeichnete Donald Trump eine Durchführungsverordnung, in der Schritte dargelegt werden, um große institutionelle Anleger vom Kauf von Einfamilienhäusern abzuhalten. Die Anordnung sieht einen Konsultationsprozess vor, bei dem das Finanzministerium die Aufgabe hat, innerhalb eines Monats wichtige Bedingungen festzulegen, und die Bundesbehörden innerhalb von 60 Tagen mögliche Einschränkungen prüfen. Der Schritt war zuvor telegrafiert worden und löste kaum unmittelbare Marktreaktionen aus.
In Neuseeland berief Christopher Luxon offiziell eine nationale Wahl für den 7. November ein, wobei es bei dem Wahlkampf um die Sicherung einer zweiten Amtszeit und die Beschleunigung des Wirtschaftswachstums ging. Die Ankündigung sorgte für politische Sicherheit, hatte jedoch keine erkennbaren Auswirkungen auf die Märkte.
In China lehnte die People’s Bank of China erneut eine schnelle Aufwertung des Yuan ab und legte den täglichen Referenzkurs trotz der allgemeinen Schwäche des US-Dollars auf 7,0014 pro Dollar fest. Die Fixierung, die (für den CNY) deutlich schwächer ausfiel als die Marktschätzungen, bestärkte die Ansicht, dass die Behörden das Tempo der Gewinne steuern, anstatt zu versuchen, den Trend umzukehren.
Der südkoreanische Präsident bekräftigte außerdem, dass die Devisenmärkte von Angebot und Nachfrage bestimmt werden. Er wies darauf hin, dass der Spielraum für direkte Stabilisierungsmaßnahmen begrenzt sei und die Erwartungen für eine Aufwertung des Won in Richtung der 1.400-Marke in den kommenden Monaten zurückgingen.
An anderer Stelle richtete sich die Aufmerksamkeit kurz auf die Nachricht, dass die Air Force One, die Trump nach Davos brachte, aufgrund eines geringfügigen Problems mit der Stromversorgung zum Joint Base Andrews zurückkehrte, wobei das Weiße Haus mitteilte, dass die Reise mit einem Ersatzflugzeug fortgesetzt werde.
Bei den Devisen setzte der CHF/JPY seinen unaufhaltsamen Anstieg fort und erreichte einen neuen Rekord von über 200, eine Erinnerung daran, dass strukturelle Zuflüsse in sichere Häfen ein dominierendes Thema in einer ansonsten ruhigen Sitzung bleiben.
Gold glänzte weiterhin, über 4.860 US-Dollar und erreichte ebenfalls ein Rekordhoch.
Asien-Pazifik-Aktien:
- Japan (Nikkei 225) -0,64 %
- Hongkong (Hang Seng) -0,15 %
- Shanghai Composite +0,16 %
- Australien (S&P/ASX 200) -0,39 %
Trump wird voraussichtlich am 21. Januar 2026 von 13:30 bis 14:15 Uhr GMT eine Sonderrede beim Weltwirtschaftsforum in Davos halten.

