Schlagzeilen:
Märkte:
- Der CHF führt, der AUD hinkt im Tagesverlauf hinterher
- Europäische Aktien fallen; S&P 500-Futures fallen um 1,0 %
- 10-jährige US-Renditen sinken um 3,6 Basispunkte auf 4,075 %
- Gold fiel um 1,3 % auf 4.116,32 $
- WTI-Rohöl stieg um 1,5 % auf 59,60 $
- Bitcoin fiel um 3,9 % auf 94.907 $
Während wir die Woche ausklingen lassen wollen, setzen sich die Risikoverkäufe von gestern fort, und je näher wir dem nordamerikanischen Handel kommen, desto schwieriger wird es. Während der Sitzung beschleunigten sich die Rückgänge bei den Aktienmärkten, und die scheinbar ruhigere Stimmung am Anleihenmarkt verwandelte sich nun ebenfalls schnell in Kaufangebote auf der Flucht in die Sicherheit. Risiko abbauen.
Im Bereich der Hauptwährungen ging es zunächst langsam voran, aber jetzt sehen wir, dass der japanische Yen und der Schweizer Franken aufgrund von Sicherheitsströmen anziehen. Der USD/JPY schwankte die meiste Zeit um 154,40-60, fällt nun aber an diesem Tag wieder in Richtung 154,00. Unterdessen ist der USD/CHF um 0,5 % auf 0,7890 gesunken, aber EUR/CHF ist derjenige, der schließlich unter 0,9200 durchbricht und damit auf den tiefsten Stand seit 2015 fällt.
Darüber hinaus wurde das Pfund abgestraft, da es den Anschein hat, dass der britische Kanzler Reeves auf Steuererhöhungen verzichten wird, was angesichts der anhaltenden politischen Unsicherheit im Vereinigten Königreich zu finanzpolitischen Bedenken führt. Cable fiel früh auf 1,3110, erholte sich aber wieder, als die Märkte Reeves‘ Pläne, das Defizit durch Steuererhöhungen zu decken, verdauten. Das Paar steigt nun wieder auf 1,3170, ist aber an diesem Tag immer noch um 0,2 % gefallen.
Zurück zu den Aktien: Die US-Futures sind nach einem schleppenden Start in die Sitzung gesunken, wobei die S&P 500-Futures jetzt über 1 % gefallen sind. Tech-Aktien sind erneut diejenigen, die vorbörslich die Rückgänge anführen, wobei Nvidia derzeit über 3 % einbüßt. In Europa droht der allgemeine Rückgang um weit über 1 % einen großen Teil der Gewinne von Anfang dieser Woche zunichte zu machen, was ein stotterndes Ende einer hätte sein können.
In anderen Märkten blieben die Renditen 10-jähriger Staatsanleihen die meiste Zeit der Sitzung stabil bei rund 4,13 %, sind aber vor dem US-Handel wieder auf knapp 4,08 % gesunken. Was Gold betrifft, so verstärkten sich die Verkäufe des Edelmetalls zusammen mit der schwächeren Risikostimmung, wobei der Preis um über 1 % auf 4.116 $ fiel. Dies führt auch dazu, dass der Preis wieder unter wichtige kurzfristige Niveaus fällt und die Aufwärtsdynamik in dieser Woche zunichte macht. Nervös.

