Schlagzeilen:
Märkte:
- WTI-Rohöl fiel um 1,5 % auf 97,30 $, Brent-Rohöl fiel um 0,2 % auf 103,20 $
- Der US-Dollar sinkt auf breiter Front, da sich die Risikostimmung verbessert
- Europäische Indizes leicht gestiegen, S&P 500-Futures stiegen über den Tag um 0,7 %
- 10-jährige US-Renditen sinken um 3 Basispunkte auf 4,25 %
- Gold fiel um 0,1 % auf 5.017 $, Silber fiel um 1,5 % auf 79,31 $
- Bitcoin stieg um 2,5 % auf 73.630 $
Die Marktstimmung zu Beginn dieser Woche scheint darauf hinzudeuten, dass sie bereit ist, weiterzumachen. Allerdings könnte es sich um eine falsche Morgendämmerung handeln, da Händler und Investoren die Risiken anhaltender Störungen im Nahen Osten unterschätzen. Trumps Hilfeaufruf für die Straße von Hormus wurde von engen Verbündeten abgelehnt, weil sie sich nicht daran beteiligen wollten, und dennoch werden US-Eskorten allein nicht viel dazu beitragen, dass die Passage wieder voll funktionsfähig wird.
Dennoch zeigt die allgemeine Marktstimmung vorerst eine gewisse Erleichterung in der Hoffnung, dass sich das Blatt eher früher als später wenden könnte. Die europäischen Indizes verzeichnen an diesem Tag geringfügige Gewinne, während die US-Futures höher liegen, da Technologieaktien die Führung übernehmen. Dies geschieht, während sich die Ölpreise von ihren Höchstständen etwas abkühlen und WTI-Rohöl von 102 US-Dollar in Asien auf jetzt knapp über 97 US-Dollar fällt.
Im Bereich der Hauptwährungen hatte der Dollar insgesamt Probleme. EUR/USD erholte sich von 1,1420 auf aktuell 1,1475, ein Plus von 0,5 % über den Tag. Unterdessen gab der USD/JPY-Kurs von den frühen Höchstständen von 159,75 auf 159,20 nach, da die Interventionsrisiken aus Tokio groß sind. Und wir sahen auch einen Anstieg des AUD/USD um 1 % auf 0,7050 angesichts der Verbesserung der Risikostimmung.
In anderen Märkten liegen die Edelmetalle etwas tiefer, wobei Gold um 0,1 % auf 5.017 $ fiel, jedoch unter früheren Tiefstständen von 4.968 $ während der Sitzung lag. Bei den Anleihen dürften die Renditen 10-jähriger Staatsanleihen leicht sinken – um 3 Basispunkte auf 4,25 %.
Es ist alles nur eine kleine Verschnaufpause im Vergleich zu den Ereignissen der letzten Woche, vielleicht mit einer leichten Prise hoffnungsvollem Optimismus. Angesichts der Situation vor Ort besteht jedoch die Gefahr, dass bei einer einzigen Negativschlagzeile alles wieder auseinanderbricht. Denken Sie also einfach daran.

