Der Kryptowährungsmarkt zeigt Anzeichen einer Erholung, wobei Bitcoin (BTC) das Preisniveau von 87.000 US-Dollar zurückerobert, nachdem es kürzlich auf ein Niveau unter 85.000 US-Dollar gefallen war. Auch der XRP-Token von Ripple folgt der Markterholung. Laut CoinGecko-DatenXRP ist auf den Tages-Charts um 5,6 % gestiegen. Trotz der Trendwende handelt XRP in den anderen Zeitrahmen immer noch im roten Bereich. Der Preis des Vermögenswerts ist in den Wochen-Charts um 4,8 %, in den 14-Tage-Charts um 6,4 %, im Vergleich zum Vormonat um 6,4 % und seit Dezember 2024 um 16,6 % gefallen. Lassen Sie uns besprechen, ob XRP seine aktuelle Rallye fortsetzen und die 2-Dollar-Marke zurückerobern wird oder ob ihm eine Korrektur bevorsteht.

Wird XRP auf 2 US-Dollar steigen oder wird es wieder fallen?


Die jüngste Preisrallye von XRP folgt auf die jüngste Zinserhöhung der Bank of Japan. Die Zentralbank erhöhte die Zinsen auf den höchsten Stand seit 1995. Die Markterholung ist überraschend, wenn man bedenkt, dass Zinserhöhungen oft dazu führen, dass Gelder aus riskanten Vermögenswerten wie Kryptowährungen abwandern.
Die Rallye von XRP könnte auf erhöhte ETF-Zuflüsse zurückzuführen sein. XRP-ETFs verzeichneten am Donnerstag, den 18. Dezember 2025, Zuflüsse in Höhe von rund 30 Millionen US-Dollar. ETF-Zuflüsse haben im Marktzyklus 2025 eine Schlüsselrolle gespielt. Bitcoin (BTC) und Ethereum (ETH) kletterten im Jahr 2025 aufgrund hoher ETF-Zuflüsse auf neue Höchststände. Ein ähnliches Muster könnte sich auch für XRP abzeichnen.
Ein weiterer Grund für die Rallye von XRP könnte sein, dass Anleger bei Kursrückgängen kaufen. Der Preis des Vermögenswerts fiel am 17. Dezember auf 1,77 US-Dollar, den niedrigsten Preis seit April dieses Jahres. Die günstigen Zinssätze könnten für Anleger, die langfristig kaufen, attraktiv geworden sein.
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Obwohl die Rallye willkommen ist, ist unklar, ob XRP die 2-Dollar-Marke zurückerobern kann oder nicht. Der Markt ist immer noch recht fragil und neue Volatilität könnte jeden Moment verheerende Folgen haben. Da die Anlegerstimmung immer noch schlecht ist, besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass wir einen toten Aufschwung erleben und das Ende des Bärenmarktes noch lange nicht erreicht haben.

