- Vorher war -0,2 %
- Einzelhandelsumsätze ohne Autos vs. +1,2 % erwartet
- Frühere ehemalige Autos -0,6 %
- Umsatz von 70,4 Milliarden US-Dollar im November
- Kernumsatz +1,6 % gegenüber -0,5 % zuvor
- Dezember-Vorverkauf -0,5 %
Einzelhandelsumsätze m/m
Die Kernumsatzzahlen sind hoch, aber ein Teil davon war die Wiedereröffnung von Spirituosengeschäften in British Columbia nach einem Streik. Ein Zeichen für eine bessere Entwicklung auf dem Wohnungsmarkt war, dass im November auch höhere Umsätze bei Baustoff- und Gartenbedarfshändlern verzeichnet wurden (+2,1 %). Der Anstieg stellt für diesen Teilsektor den zweiten monatlichen Zuwachs in Folge dar.
Der schwächere Punkt im Bericht waren die vorläufigen Zahlen für Dezember, obwohl ich erwarte, dass ein großer Teil davon auf den Rückgang der Benzinpreise zurückzuführen ist. Der CPI-Bericht dieser Woche zeigte, dass die Benzinpreise von November bis Dezember im Monatsvergleich um 7,1 % gesunken sind. Auch die Warenpreise fielen im CPI-Bericht um 1,2 % gegenüber dem Vormonat, was ein weiterer Belastungsfaktor gewesen sein könnte.
Die neuesten RBC-Daten über den kanadischen Verbraucher zeigten einen leichten Rückgang im Dreimonatsdurchschnitt, aber es gab starke Zuwächse bei Bekleidung und Bekleidung, da die Ausgaben für Konsumgüter zunahmen.
Ihr Umsatz ohne Autos und Benzin stieg im November um 0,9 % und im Dezember um 0,7 %.
Die große Überraschung des Jahres 2025 war für mich die Widerstandsfähigkeit (wenn nicht Stärke) des kanadischen Verbrauchers trotz sinkender Immobilienpreise und der Angst vor Trumps Handelskrieg. Diese Faktoren führten sicherlich zu einem starken Rückgang des kanadischen Tourismus in die Vereinigten Staaten, aber im Inland schien sich dadurch das Ausgabeverhalten nicht zu ändern. Das unterstreicht, dass es bei den Ausgaben wirklich nur um Arbeitsplätze und nicht um die Stimmung geht. Im vergangenen Jahr gab es einen gewissen Anstieg der Entlassungen und sicherlich einen Rückgang der Einwanderung. Das sind also die Faktoren, die man in Zukunft im Auge behalten sollte, aber ich würde sagen, dass die Risiken zum jetzigen Zeitpunkt zweiseitig sind – zumindest bis KI und Robotik beginnen, den Arbeitsmarkt zu verschlingen.

