- Zuvor betrug +2,7 % (revidiert auf +2,8 %).
- PPI im Jahresvergleich +5,4 % gegenüber +5,4 % zuvor
- Rohstoffpreisindex +0,6 % im Monatsvergleich gegenüber +7,7 % im Vormonat
- Rohstoffpreisindex +8,6 % im Jahresvergleich gegenüber +8,0 % im Vorjahr
Normalerweise würde die Bank of Canada einem niedrigeren Wert wie diesem etwas Aufmerksamkeit schenken, aber angesichts der steigenden Energiepreise wird dies in diesem Jahr nicht der Fall sein und sie wird stattdessen auf die Daten vom März warten und abwarten, was mit dem Krieg passieren wird.
Der IPPI stieg im Monatsvergleich um 0,4 %, was eine starke Verlangsamung gegenüber dem Anstieg von 2,8 % im Januar darstellt. Ohne Energie- und Erdölprodukte ging der Index sogar um 0,4 % zurück. Das zeigt, wie eng dieser Schritt wirklich war.
Energie hat die ganze schwere Arbeit geleistet. Raffinierte Erdölprodukte stiegen im Monatsverlauf um 8,2 %, Diesel stiegen um 10,5 %, da die Spannungen zwischen Iran und den USA in der zweiten Februarhälfte eskalierten. Das ist ein eingepreister geopolitischer Risikoaufschlag, und ein solcher Schritt kann genauso schnell wieder rückgängig gemacht werden, wie er eingetreten ist.
Das Nachlassen der Inflationssignale anderswo lässt sich (zumindest vor dem Krieg) nur schwer ignorieren. Primäre Nichteisenmetalle fielen um 3,7 % – der erste Rückgang seit April 2025 –, während Silber und Metalle der Platingruppe jeweils um etwa 11 % zurückgingen. Fleisch und Milchprodukte gingen um 5,9 % zurück, der stärkste Rückgang seit Juli 2020, da die Geflügelpreise nach der Entscheidung Kanadas, sein Einfuhrverbot für brasilianisches Huhn aufzuheben, um fast 17 % einbrachen.
Auf der Rohstoffseite stieg der RMPI um 0,6 %, ohne Energie sank er jedoch um 1,1 %. Metallerze gingen um 2,7 % zurück, da die chinesischen Eisenerzvorräte weiter anwuchsen.
Die Rapsgeschichte ist sehenswert – die Preise stiegen um 6,3 %, nachdem China mit Wirkung zum 1. März eine erhebliche Senkung der Zölle auf kanadisches Rapssaatgut angekündigt hatte. Eine seltene konstruktive Entwicklung in den Handelsbeziehungen zwischen Kanada und China.
Im Jahresvergleich bleiben Gold und Edelmetalle das dominierende Thema, wobei sich diese Gruppe nahezu verdoppelt. Das Gesamtbild ist jedoch so, dass die Energievolatilität eine echte Schwäche der Produktionspreise verdeckt.

