Der USD/CAD Es wird erwartet, dass das Paar seine konsolidierende Seitwärtsbewegung den zweiten Tag in Folge ausweitet und während der asiatischen Sitzung am Montag über der Marke von 1,3600 handelt. Darüber hinaus ist aufgrund des gemischten fundamentalen Hintergrunds Vorsicht geboten, bevor man sich auf eine Fortsetzung des Aufschwungs der letzten Woche aus der Nähe der psychologischen Marke von 1,3500 positioniert.
Ein leichter Anstieg des US-Dollars (USD) erweist sich als Schlüsselfaktor, der dem USD/CAD-Paar zu Beginn einer neuen Woche Rückenwind verleiht. Allerdings wächst die Akzeptanz, dass die USA Federal Reserve (Fed) wird die Kreditkosten im Jahr 2026 mindestens zweimal senken, gestützt durch die schwächeren US-Verbraucherinflationszahlen vom Freitag, was die USD-Bullen in der Defensive hält. Der Kanadische Dollar (CAD) hingegen erhält eine gewisse Unterstützung durch die neutrale Haltung der Bank of Canada (BoC), die zur Begrenzung des Währungspaares beiträgt.
Tatsächlich sagte die BoC, dass ein erhöhtes Maß an wirtschaftlicher und geopolitischer Unsicherheit der Grund für ihre Entscheidung sei, die Beteiligung aufrechtzuerhalten Tarife zum zweiten Mal im Januar. Die BoC fügte weiter hinzu, dass die Unsicherheit in die Wirtschaftsprognosen einfließt, die nun von Kürzungen über Erhöhungen bis hin zu Haltefristen für 2026 reichen. Darüber hinaus verleihen stabile Rohölpreise dem rohstoffgebundenen Loonie zusätzliche Unterstützung und tragen dazu bei, das USD/CAD-Paar unter Kontrolle zu halten, was darauf hindeutet, dass jede Aufwärtsbewegung im Tagesverlauf eher verkauft wird.
Händler scheinen ebenfalls zurückhaltend zu sein und warten lieber auf die wichtigen Veröffentlichungen dieser Woche – die kanadischen Verbraucherinflationszahlen am Dienstag und das Protokoll der FOMC-Sitzung am Mittwoch. Der Handel wird sich außerdem an den Reden einflussreicher FOMC-Mitglieder orientieren, was die USD-Nachfrage ankurbeln wird. Darüber hinaus wird die zweite Runde der Atomgespräche zwischen den USA und dem Iran eine Schlüsselrolle dabei spielen, den Rohölpreisen und dem USD/CAD-Paar bedeutende Impulse zu verleihen.
Häufig gestellte Fragen zum Kanadischen Dollar
Die Schlüsselfaktoren für den kanadischen Dollar (CAD) sind die Höhe der von der Bank of Canada (BoC) festgelegten Zinssätze, der Ölpreis, Kanadas größter Export, die Gesundheit seiner Wirtschaft, die Inflation und die Handelsbilanz, die die Differenz zwischen dem Wert der kanadischen Exporte und der kanadischen Importe darstellt. Weitere Faktoren sind die Marktstimmung – unabhängig davon, ob Anleger risikoreichere Vermögenswerte übernehmen (Risk-on) oder sichere Häfen suchen (Risk-off) – wobei Risk-on CAD-positiv ist. Als größter Handelspartner des Landes ist die Gesundheit der US-Wirtschaft auch ein wichtiger Einflussfaktor für den kanadischen Dollar.
Die Bank of Canada (BoC) hat erheblichen Einfluss auf den kanadischen Dollar, indem sie die Höhe der Zinssätze festlegt, die Banken einander leihen können. Dies beeinflusst die Höhe der Zinssätze für alle. Das Hauptziel der BoC besteht darin, die Inflation durch eine Anhebung oder Senkung der Zinssätze bei 1–3 % zu halten. Relativ höhere Zinssätze wirken sich tendenziell positiv auf den CAD aus. Die Bank of Canada kann auch quantitative Lockerungs- und Straffungsmaßnahmen nutzen, um die Kreditbedingungen zu beeinflussen, wobei erstere CAD-negativ und letztere CAD-positiv sind.
Der Ölpreis ist ein Schlüsselfaktor, der den Wert des kanadischen Dollars beeinflusst. Erdöl ist Kanadas größter Export, daher hat der Ölpreis tendenziell einen unmittelbaren Einfluss auf den CAD-Wert. Wenn der Ölpreis steigt, steigt im Allgemeinen auch der CAD, da die Gesamtnachfrage nach der Währung steigt. Das Gegenteil ist der Fall, wenn der Ölpreis fällt. Höhere Ölpreise führen tendenziell auch zu einer größeren Wahrscheinlichkeit einer positiven Handelsbilanz, was sich ebenfalls positiv auf den CAD auswirkt.
Während die Inflation traditionell immer als negativer Faktor für eine Währung angesehen wurde, da sie den Wert des Geldes senkt, ist in der heutigen Zeit mit der Lockerung der grenzüberschreitenden Kapitalverkehrskontrollen tatsächlich das Gegenteil der Fall. Eine höhere Inflation führt tendenziell dazu, dass die Zentralbanken die Zinssätze erhöhen, was mehr Kapitalzuflüsse von globalen Anlegern anzieht, die nach einem lukrativen Ort für die Aufbewahrung ihres Geldes suchen. Dadurch steigt die Nachfrage nach der Landeswährung, im Fall Kanadas dem Kanadischen Dollar.
Die Veröffentlichung makroökonomischer Daten misst die Gesundheit der Wirtschaft und kann Auswirkungen auf den kanadischen Dollar haben. Indikatoren wie das BIP, PMIs für das verarbeitende Gewerbe und den Dienstleistungssektor, Beschäftigungs- und Verbraucherstimmungsumfragen können alle die Richtung des CAD beeinflussen. Eine starke Wirtschaft ist gut für den Kanadischen Dollar. Dies zieht nicht nur mehr ausländische Investitionen an, sondern könnte auch die Bank of Canada dazu ermutigen, die Zinssätze zu erhöhen, was zu einer stärkeren Währung führt. Bei schwachen Wirtschaftsdaten dürfte der CAD jedoch fallen.

