Neuseelands Verbraucherpreis Inflation sank im vierten Quartal 2025 vierteljährlich von 1,0 % auf 0,6 %, sodass die jährliche Rate 3,1 % betrug. Dies übertraf sowohl die Markterwartungen eines Anstiegs von 0,5 % gegenüber dem Vorquartal als auch die Prognosen der Reserve Bank of New Zealand, da der erhöhte inländische Preisdruck weiterhin schwächere internationale Preise ausgleichen konnte.
Wichtige Erkenntnisse
- Der jährliche Gesamt-VPI stieg im Jahresvergleich um 3,1 %gegenüber 2,7 % im September 2025. Die vierteljährliche Inflation betrug 0,6 % und übertraf damit die Markt- und RBNZ-Prognosen um einen Zehntelprozentpunkt.
- Inländischer vs. internationaler Druck: Die nicht handelbare Inflation, die die inländischen Nachfrage- und Angebotsbedingungen widerspiegelt, stieg jährlich um 3,5 %, zeigte jedoch Anzeichen einer Abschwächung. Die von ausländischen Märkten beeinflusste handelbare Inflation stieg im Laufe des Jahres um 2,6 %, was auf einen anhaltenden externen Preisdruck trotz globaler wirtschaftlicher Gegenwinde hindeutet.
- Hauptmitwirkende: Der internationale Luftverkehr stieg im Quartal um 7,2 % und trug damit 20 % zum Gesamtanstieg im Quartal bei. Die Benzinpreise stiegen um 2,5 %, was 13,2 % der vierteljährlichen Bewegung ausmachte. Die Telekommunikationsdienstleistungen stiegen um 2,8 % und trugen 9,1 % zum Gesamtwert bei.
- Aufrechnende Faktoren: Die Gemüsepreise brachen um 16,5 % ein und glichen den vierteljährlichen Anstieg deutlich um -34,6 % aus. Pharmazeutische Produkte gingen um 4,3 % zurück und trugen damit -4,7 % zur vierteljährlichen Veränderung bei.
- Jährliche Treiber: Die Stromkosten stiegen um 12,2 %, was 10,3 % zur jährlichen Inflationsrate beitrug. Die Gemeindesteuersätze stiegen um 8,8 %, was 8,7 % des jährlichen Anstiegs ausmachte. Die tatsächlichen Mieten für Wohnraum stiegen um 1,9 % und trugen damit 6,9 % zum Jahreswert bei.
- Kerninflation bleibt klebrig: Die Kennzahl ohne Lebensmittel, Haushaltsenergie und Fahrzeugtreibstoffe stieg vierteljährlich um 0,8 % und jährlich um 2,5 %, was darauf hindeutet, dass der zugrunde liegende Preisdruck trotz erheblicher Kapazitätsreserven in der Wirtschaft weiterhin robust bleibt.
Link zu den offiziellen Statistiken des NZ Quarterly CPI (Quartal Dezember 2025)
Trotz der moderaten Inflationsüberschreitung deutet das zugrunde liegende Narrativ auf eine anhaltende disinflationäre Dynamik in der Binnenwirtschaft hin.
Die nicht handelbare Inflation lag zwar immer noch bei 3,5 %, verlangsamte sich jedoch im Vergleich zu den Vorquartalen weiter, was darauf hindeutet, dass die schwache Inlandsnachfrage und die ungenutzte Wirtschaftskapazität den anhaltenden Preisdruck allmählich schwächen.
Darüber hinaus spiegelten die Daten die Divergenz zwischen handelbaren und nicht handelbaren Inflationskomponenten wider. Die handelbare Inflation stieg im Dezemberquartal um 0,7 % und im Jahresvergleich um 2,6 %, während die nicht handelbare Inflation vierteljährlich um 0,6 % und im Jahresverlauf um 3,5 % stieg. Dieser Kontrast verdeutlicht die unterschiedliche Dynamik zwischen inländischen Preisen und solchen, die von internationalen Märkten beeinflusst werden.
Marktreaktionen
Neuseeländischer Dollar vs. Hauptwährungen: 5 Min
NZD vs. Hauptwährungen 5-Minuten-Forex Diagramm von TradingView
Der neuseeländische Dollar zeigte nach der Veröffentlichung der Daten zunächst Stärke, bevor er seine anfänglichen Gewinne etwa eine Stunde später wieder abschwächte. Dennoch gelang es der Währung, sich über das Niveau vor dem VPI zu erholen und im weiteren Verlauf der asiatischen Sitzung einen allmählicheren Aufwärtstrend beizubehalten.
Der Kiwi wertete gegenüber dem japanischen Yen um etwa 0,34 % auf, was wahrscheinlich die allgemeine Schwäche des Yen angesichts unterschiedlicher globaler geldpolitischer Erwartungen widerspiegelt. Im Vergleich zu anderen Hauptwährungen verzeichnete der NZD bescheidenere Zuwächse gegenüber dem britischen Pfund (+0,16 %), dem Euro (+0,12 %), dem US-Dollar (+0,12 %) und dem Schweizer Franken (+0,12 %), während die Rallyes gegenüber dem AUD (+0,11 %) begrenzt blieben.
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