Laut der Krypto-Sentiment-Plattform Santiment prüfen Privatanleger den Kryptomarkt auf Anzeichen dafür, dass er die Talsohle erreicht haben könnte, um abzuschätzen, wann sie weitere Krypto-Assets kaufen sollten.
„Einzelhändler versuchen, den Markt einer Metaanalyse zu unterziehen und suchen nach Anzeichen dafür, dass andere aufgeben, um ihre eigenen Einstiege zu timen, was oft in der Nähe von Tiefstständen geschieht“, sagt Santiment sagte in einem Bericht vom Samstag.
Den Daten der Plattform zufolge hat Santiment dies mit dem Wort „Kapitulation“ in Verbindung gebracht, das in den sozialen Medien zu einem der beliebtesten Kryptobegriffe geworden ist.
Der Begriff beschreibt Anleger, die ihre Bestände verkaufen, weil sie befürchten, dass sich der Markt nicht erholt – ein Szenario, das Analysten normalerweise beobachten, wenn sie beurteilen, ob der Markt einen Tiefpunkt erreicht hat.
„Kapitulation“ könnte bereits stattgefunden haben, sagt Santiment
„Wenn alle auf eine ‚Kapitulation‘ warten, könnte der Tiefpunkt bereits erreicht sein, während sie auf ein klareres Zeichen warteten“, sagte Santiment.
Inzwischen Google Trends-Daten zeigt sucht nach „Krypto-Kapitulation“ und stieg zwischen den Wochen bis zum 1. und 8. Februar von einem Wert von 11 auf 58.

Krypto-Investoren sind in der Regel vorsichtig, wenn es darum geht, zu früh einen Markttiefstand auszurufen. Die Geschichte zeigt, dass die Preise weiter fallen können, selbst wenn die meisten Menschen glauben, das Schlimmste sei überstanden.
Marktanalyst Caleb Franzen sagte In einem X-Beitrag am Samstag heißt es, dass Kapitulation zwar das „Wort der Woche“ sei, viele Anleger jedoch nicht verstehen, dass „Bärenmärkte typischerweise mehrere Kapitulationsereignisse erleben“.
Es kommt als Bitcoin (BTC) Der Preis fiel am Donnerstag auf bis zu 60.000 US-Dollar, ein Niveau, das er seit Oktober 2024 nicht mehr erreicht hatte, inmitten seines anhaltenden Abwärtstrends.
Einige Analysten stehen dem „Zyklustief“ skeptisch gegenüber
Kryptoanalyst Ted sagte in einem X-Beitrag am Freitag, dass „der gestrige Einbruch wie eine Kapitulation aussieht, aber nicht der Tiefpunkt des Zyklus ist.“
Eine ähnliche Meinung teilt der Krypto-Analyst CryptoGoos sagte„Bisher haben wir keine echte Kapitulation von Bitcoin erlebt.“
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