Die Kupferpreise stiegen nach der Zinssenkung der Fed auf fast 12.000 US-Dollar pro Tonne, was einem Anstieg von 36 % seit Jahresbeginn entspricht, da Bedenken bestehen, dass das Angebot hinter der steigenden Nachfrage zurückbleiben könnte. Als Reaktion darauf planen chilenische Bergbauunternehmen bis 2034 Rekordinvestitionen in Höhe von 105 Milliarden US-Dollar, darunter Erweiterungen in den Minen Escondida und Collahuasi, stellt Commerzbank-Rohstoffanalystin Barbara Lambrecht fest.
Expansionspläne zielen auf Escondida und Collahuasi ab
„Der Kupferpreis erreicht weiterhin neue Rekorde: Nach dem Gefüttert Zinsen kürzen Tarifestieg er gestern deutlich an und erreichte heute Morgen fast 12.000 US-Dollar pro Tonne. Der Preis liegt nun 36 % höher als zu Jahresbeginn. Der Hauptgrund ist die Sorge, dass das Angebot nicht mit der steigenden Nachfrage Schritt halten kann.“
„Der massive Anstieg des Kupferpreises dürfte jedoch Auswirkungen auf das Angebot haben. Nach Analysen der chilenischen Kupferkommission Cochilco wurden die Investitionspläne für den chilenischen Bergbau massiv erhöht: Nach Unternehmensplänen sollen im nächsten Jahrzehnt bis 2034 fast 105 Milliarden US-Dollar investiert werden.“
„Das wären 26 % mehr, als letztes Jahr für den Zeitraum 2024-2033 prognostiziert wurde, und der höchste Investitionsbetrag seit 2015. Zu den neuen Investitionen gehören eine Erweiterung der Escondida-Mine, der weltweit größten Kupfermine, sowie neue Konzentratanlagen in der Collahuasi-Kupfermine.“

