-
Es ist an der Zeit, dass die Fed ihre Inflationsmission nicht aus den Augen verliert
-
Die Beschäftigungs- und Inflationsmandate der Fed stehen etwas unter Druck
-
Man muss sich voll und ganz auf die Senkung der Inflation konzentrieren
-
Die Inflation liegt „deutlich“ über dem Ziel von 2 %
-
„No Hire, No Fire“ ist nach wie vor die wichtigste Arbeitsmarktdynamik
-
Der Arbeitsmarkt war kühler, aber es ist nicht klar, ob er grundsätzlich schwächer ist
-
Hören Sie von Stress in Branchen, die auf ausländische Arbeitskräfte angewiesen sind
-
Der Kostendruck entsteht nicht nur durch Zölle
-
Es ist sehr wichtig, dass wir die Inflation unter Kontrolle bekommen
-
Inflationsprobleme sind nach wie vor eine der größten Herausforderungen für die Wirtschaft
-
Die inzwischen beendeten Pandemieunterstützungen hatten Amerikanern mit geringerem Einkommen Auftrieb gegeben
-
In vielerlei Hinsicht haben die USA seit langem eine K-förmige Wirtschaft
-
High-End-Konsumenten haben ihr Geld ausgegeben, die Wirtschaft war widerstandsfähig
Der Präsident der Atlanta Fed, Raphael Bostic, behielt heute in seinen Radiokommentaren eine vorsichtige, restriktive Haltung bei und betonte, dass die Federal Reserve weiterhin „stark darauf konzentriert“ sei, die Inflation wieder auf ihr 2-Prozent-Ziel zurückzuführen. Er räumte ein, dass sich der Arbeitsmarkt zwar abkühle, aber noch nicht grundlegend schwach sei, und beschrieb das aktuelle Umfeld als eine „No Hire, No Fire“-Dynamik.
Bostic bemerkte eine wachsende Spannung zwischen den Doppelmandaten der Fed, nämlich Preisstabilität und maximale Beschäftigung. Er betonte, dass die Inflation weiterhin deutlich über dem Zielwert liegt und weiterhin eine primäre wirtschaftliche Herausforderung darstellt. Darüber hinaus wies er auf eine „K-förmige“ wirtschaftliche Realität hin, in der die Konsumausgaben im oberen Preissegment stabil bleiben, während Haushalte mit niedrigerem Einkommen nach dem Ende der Unterstützungsmaßnahmen aus der Pandemie-Ära einem erhöhten Stress ausgesetzt sind.
Bostic ging auf angebotsseitige Bedenken ein und erwähnte, dass der Kostendruck über die Zölle hinausgeht, und verwies auf spezifische Arbeitsbelastungen in Sektoren, die von ausländischen Arbeitskräften abhängig sind.
Dies alles ist keine Überraschung, da Bostic bereits sagte, dass er für 2026 „keine weiteren Senkungen der Zinssätze geplant“ habe. Das steht im Gegensatz zu einem Markt, der in diesem Jahr mit einer Lockerung um 53 Basispunkte rechnet, kurzfristig aber die Wahrscheinlichkeit einer Senkung nur auf 50 % im April steigt, wie die heutigen Lohn- und Gehaltslisten außerhalb der Landwirtschaft zeigen Bericht und eine niedrigere Arbeitslosenquote verschob den Zeitrahmen nach hinten.
Darüber hinaus geht Bostic am 28. Februar in den Ruhestand und wir warten darauf, zu erfahren, wer sein Nachfolger sein wird

