Nach einem einwöchigen Aufwärtstrend, bei dem Layer Zero auf seinem Höhepunkt Zuwächse von bis zu 45 % verbuchte, scheint der Kaufdruck nun nachzulassen.
In den letzten 24 Stunden verzeichnete der Vermögenswert einen seiner stärksten Rückgänge und verlor 14 %. Die Bären zeigen keine klaren Anzeichen eines Rückzugs. Stattdessen deuten aktuelle Daten darauf hin, dass der breitere Markt die Preise noch weiter senken könnte.
Wichtige Widerstandsniveaus prägen den Ausblick
Schicht Null [ZRO] wurde innerhalb eines Konsolidierungskanals gehandelt, wobei sich der Preis zwischen klar definierten Unterstützungs- und Widerstandszonen hin und her bewegte.
Die Rallye der letzten Woche gipfelte in einem scharfen Anstieg auf ein wichtiges Widerstandsniveau, wo der Preis einer sofortigen Ablehnung ausgesetzt war.
Diese Ablehnung ist wahrscheinlich auf nicht ausgeführte Leer- und Verkaufsaufträge zurückzuführen, die sich um diesen Schwellenwert herum häufen. Bemerkenswert ist, dass dieselbe Region bereits mindestens sechs Mal zu längeren Rückgängen geführt hat.
Legt man den Durchschnitt der vergangenen Rückgänge nach ähnlichen Rallyes zugrunde, könnte ZRO mit einem potenziellen Verlust von bis zu 43 % rechnen, wenn der Marktwert weiter sinkt.
Auf der Derivateseite verzeichnete der ZRO Perpetual Market Verluste von rund 233.000 US-Dollar, nachdem der Preis den oberen Widerstand nicht durchbrechen konnte. Eine weitere Abwärtsbewegung würde wahrscheinlich zu zusätzlichen Verlusten für Long-Position-Inhaber führen.
Überkaufte Bedingungen deuten auf eine kurzfristige Abkühlung hin
Die Bollinger-Band-Analyse zeigt, dass ZRO derzeit im überbewerteten Bereich handelt, was auf die Notwendigkeit einer Preisanpassung und einer Rückkehr zu nachhaltigeren Niveaus hinweist.
Diese Einschätzung erfolgt, da der Preis kürzlich in das obere, rot markierte Bollinger-Band gestiegen ist. Die erwartete Normalisierung erfolgt typischerweise in Form eines Rückzugs, einer Bewegung, die bereits im Gange ist, da der Verkaufsdruck in den letzten 24 Stunden zugenommen hat.
Historisch gesehen erstrecken sich solche Rückgänge oft bis zum unteren, blau markierten Bollinger-Band. Dieses Niveau könnte als Schlüsselzone für eine Stabilisierung und einen möglichen Aufschwung dienen.
Andere Indikatoren verstärken das Überkauft-Signal. Der parabolische SAR (Stop and Reverse) hat Punkte über dem Preis gebildet, ein klassisches Anzeichen dafür, dass sich eine rückläufige Dynamik aufbaut.
Das Erscheinen dieser Punkte geht oft einem weiteren Abwärtstrend voraus, was darauf hindeutet, dass der Preis kurzfristig unter sein aktuelles Niveau fallen könnte.
Dennoch zeigt ein genauerer Blick auf die Marktbeteiligung anhand des Accumulation/Distribution-Indikators, dass das Gesamtvolumen mit 57 Millionen ZRO weiterhin positiv ist. Dies bedeutet, dass die breitere Marktstruktur trotz des jüngsten Rückgangs weiterhin eine bullische Tendenz aufweist.
Das bullische Narrativ bleibt bestehen
Trotz der kurzfristigen Schwäche wird der allgemeine Aufwärtstrend für ZRO weiterhin durch das jüngste Preisverhalten gestützt, insbesondere während einer großen Token-Freigabe.
Am 19. Januar erschloss das Team 2,4 % des Gesamtangebots, was 11,3 % des Umlaufvermögens entspricht. Zur Zeit des entsperrenDer Wert der Token betrug etwa 46,74 Millionen US-Dollar.
Durch das Freischalten von Token wird in der Regel zusätzliches Angebot für Zwecke wie Belohnungen, Protokollentwicklung und Marketing in Umlauf gebracht. In vielen Fällen erhöht dies den Verkaufsdruck und belastet die Preisentwicklung.
Im Fall von ZRO tendierten jedoch sowohl das Marktvolumen als auch der Preis unmittelbar nach der Freischaltung nach oben, was auf eine starke positive Stimmung und anhaltende Nachfrage hinweist.
Erst am 21. Januar begann sich der Verkaufsdruck spürbar auf den Preis auszuwirken, und die Volumen-Preis-Trends sanken auf das aktuelle Niveau. Dies deutet darauf hin, dass die anhaltende Bewegung eher eine Korrekturphase als eine anhaltende rückläufige Trendwende darstellen könnte.
Insgesamt bleibt die Marktstimmung ein entscheidender Faktor. Jede signifikante Verschiebung des Kauf- oder Verkaufsdrucks im gesamten Kryptomarkt wird sich wahrscheinlich auf Altcoins wie ZRO auswirken und deren nächsten großen Schritt prägen.
Letzte Gedanken
- Gelingt es ZRO nicht, eine wichtige rückläufige Widerstandslinie zu durchbrechen, könnte der Token dazu gezwungen werden, in niedrigere Preisregionen zu handeln.
- Die Bollinger-Bänder von Layer Zero deuten darauf hin, dass der Markt derzeit überkauft ist, und zwar nur wenige Tage nach einem massiven Token-Freischaltereignis.




