Der Markt erwärmt sich für diese Woche und es sind bereits einige große Bewegungen angekündigt. Australien ist heute im Urlaub, aber die große bemerkenswerte Veränderung ist, dass der USD/JPY weiter sinkt. Das Paar stieg am Freitag im Nachgang der BOJ auf bis zu 159,23, liegt nun aber fast 500 Pips unter diesem Niveau, einschließlich 123 heute.
Nettoveränderung:
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Euro: 1,1864 Veränderung seit Freitagsschluss +0,0038
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Japanischer Yen: 154,48 Veränderung seit dem Handelsschluss am Freitag –1,23
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Britisches Pfund: 1,3650 Veränderung seit Freitagsschluss +0,0009
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Schweizer Franken: 0,7753 Veränderung seit dem Handelsschluss am Freitag − 0,0048
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Kanadischer Dollar: 1,3700 Veränderung seit dem Schlusskurs am Freitag von 0,0000
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Australischer Dollar: 0,6913 Veränderung seit Freitagsschluss +0,0020
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Neuseeländischer Dollar: 0,5958 Veränderung seit dem Handelsschluss am Freitag +0,0009
Beachten Sie, dass die Liquidität immer noch äußerst gering ist. Seien Sie also vorsichtig mit diesen Zahlen.
Am Freitag war die Entscheidung der Bank of Japan keine große Überraschung, aber mehrere Berichte/Gerüchte deuten darauf hin, dass die Federal Reserve im Auftrag der BOJ/des japanischen Finanzministeriums eine Zinsprüfung für USD/JPY durchgeführt hat. Das ist eine große Warnung vor möglichen Eingriffen.
Darüber hinaus warnte der japanische Premierminister Sanae Takaichi am Wochenende die Beamten, dass sie bereit seien, gegen „spekulative und höchst abnormale“ Marktbewegungen vorzugehen, da der Yen schwächer werde und die Anleiherenditen steigen.
Die Beamten scheinen von mündlichen Warnungen zu operativen Signalen überzugehen, was das Interventionsrisiko in Sitzungen mit geringer Liquidität erhöht, und der Markt hört darauf. USD/JPY-Long-Positionen und Yen-Short-Positionen im Allgemeinen waren in den letzten acht Monaten ein beliebter und zunehmend überfüllter Handel, und es sieht nach einem Wettlauf um die Ausstiege aus, der im frühen Handel anhält.
Die Kommentare von Takaichi wurden während der Debatten der Staats- und Regierungschefs geäußert und im Februar stehen Wahlen an. Es besteht kein Zweifel, dass sie nicht möchte, dass die Märkte (einschließlich des Anleihenmarkts) während des Wahlkampfs in Unordnung geraten, sodass das Risiko einer Intervention steigt. Gleichzeitig setzt sie sich für mehr Staatsausgaben ein und man kann den Anleihenmarkt nicht ewig täuschen.

