MUFG erwartet, dass die Europäische Zentralbank im Juni die Lockerung wieder aufnimmt, und argumentiert, dass eine breite Palette von Desinflationskräften nur wenig Rechtfertigung für die Verzögerung einer Rückkehr zu neutralen Richtlinieneinstellungen hinterlässt. Die Bank rechnet im nächsten Monat mit einer Kürzung von 25 bp, die wahrscheinlich von einer Herabstufung der offiziellen Inflationsprognosen der EZB begleitet wird.
- Inflation der Euro-Fläche, die jetzt gut definierte Abwärtsrisiken ausgesetzt ist-durch schwächere Inlandsnachfrage, sinkende Energiepreise und Handelsumleitung
- wenig Grund, die Normalisierung der Raten auf mindestens neutral zu verschieben, rund 2%
Die EZB-Präsidentin Christine Lagarde hat kürzlich diese Risiken anerkannt, die MUFG als konkretere als anhaltende Versorgungsunsicherheiten betrachtet. Die Analysten markierten auch die fortgesetzte Unklarheit in Bezug auf die Skala und den Zeitpunkt potenzieller fiskalischer Stimulusmaßnahmen, insbesondere in Deutschland, als Faktor, der die kurzfristige Neigung der EZB verstärkt.
MUFG erwartet eine weitere Kürzung in der zweiten Hälfte von 2025, was den Einlagensatz auf 1,75% erhöhen würde – ein Niveau, das die Bank für neutral oder leicht akkommodativ betrachtet. Darüber hinaus können die politischen Entscheidungsträger innehalten, da die Klarheit auf dem Weg der deutschen fiskalischen Unterstützung und möglicherweise höherer europäischer Verteidigungsausgaben entsteht.
- Bis zum Jahresende könnte eine größere Sichtbarkeit des fiskalischen Ausblicks der EZB das Vertrauen geben, Zeit für den aktuellen Lockerungszyklus zu beantragen
Das nächste Treffen ist der 5. Juni
Später in diesem Jahr,
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