Die USA sagen, dass die militärische Leistungsfähigkeit des Iran durch Angriffe auf die Produktionsbasis stark geschwächt wurde
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Zusammenfassung:
- Die USA haben über 10.000 Ziele im Iran angegriffen
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Zwei Drittel der Rüstungsproduktionsanlagen zerstört
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Gemeinsame Operationen zwischen den USA und Israel verstärkten die Schlagwirkung
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92 % der größten iranischen Marineschiffe zerstört
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Irans Seemachtprojektion wurde weitgehend beseitigt
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Raketen- und Drohnenangriffe um ~90 % gesunken
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Wiederaufbaukapazität erheblich beeinträchtigt
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Die Kampagne zielt auf die Auflösung der Militärbasis ab
Früher:
Nach Angaben des Chefs des US-Zentralkommandos haben die Vereinigten Staaten die militärischen Fähigkeiten Irans seit Beginn des Konflikts erheblich geschwächt, wobei amerikanische Angriffe etwa zwei Drittel der Rüstungsproduktionsinfrastruktur des Landes zerstörten.
CENTCOM-Chef Admiral Brad Cooper sagte von der MacDill Air Force Base in Florida, dass die US-Streitkräfte inzwischen mehr als 10.000 Ziele im Iran angegriffen hätten, was das Ausmaß und die Intensität der Kampagne unterstreiche. Er fügte hinzu, dass gemeinsame Operationen mit Israel das Ausmaß des Schadens noch weiter ausgeweitet hätten und Tausende zusätzlicher Ziele getroffen worden seien.
Cooper beschrieb die Auswirkungen als „greifbar“ und verwies auf schwere Verluste bei den iranischen Marine-, Raketen- und Drohnenkapazitäten. Er sagte, etwa 92 % der größten iranischen Marineschiffe seien zerstört worden, wodurch das Land praktisch nicht mehr in der Lage sei, Seemacht in der Region zu verbreiten und die globalen Schifffahrtsrouten zu stören.
Die Verschlechterung der Offensivfähigkeiten Irans spiegelte sich auch in einem starken Rückgang der Feindseligkeiten wider. Laut Cooper ist die Geschwindigkeit iranischer Raketen- und Drohnenangriffe seit Beginn des Krieges um etwa 90 % zurückgegangen.
Über die unmittelbaren Auswirkungen auf dem Schlachtfeld hinaus zielen die USA zunehmend auf die Fähigkeit Irans ab, seine militärische Stärke zu regenerieren. Cooper sagte, durch die Angriffe seien mehr als zwei Drittel der Raketen-, Drohnen- und Marineproduktionsanlagen des Landes sowie wichtige Werften beschädigt oder zerstört worden, was die Fähigkeit des Landes zum Wiederaufbau erheblich einschränkte.
Er wies darauf hin, dass sich die Kampagne nun auf ein umfassenderes strategisches Ziel beziehe, nämlich die vollständige Demontage der breiteren militärisch-industriellen Basis Irans, räumte jedoch ein, dass die Operationen noch andauern.
Für die Märkte bekräftigen die Kommentare die Ansicht, dass das kurzfristige militärische Risiko zwar abnehmen könnte, da die Fähigkeiten Irans nachlassen, der Konflikt jedoch aktiv und ungelöst bleibt. Der Fokus verlagert sich nun vom Eskalationsrisiko hin zur Dauerhaftigkeit dieser Verschlechterung und dem Potenzial für längerfristige geopolitische Folgen auf den Energie- und Schifffahrtsrouten.

