BNP Paribas betont, dass die Exporte der Europäischen Union nach China im Jahr 2025 stark zurückgegangen sind, während die Exporte in nahegelegene Partner wie Türkei, Marokko, die Ukraine und den Balkan zugenommen haben. Die Bank stellt fest, dass diese Nachbarn mittlerweile einen größeren Anteil der EU-Exporte absorbieren als China und betrachtet diesen Wandel als strukturellen Wandel, der durch Investitionen, Nearshoring und industriepolitische Initiativen der EU unterstützt wird.
Nachbarmärkte gewinnen Anteile an den Exporten
„Die Marktchancen in China schrumpfen dramatisch aufgrund der Verlagerung des Landes hin zu höherwertigen Produkten und seiner Importsubstitutionspolitik. Das Jahr 2025 markierte in dieser Hinsicht einen beispiellosen Wendepunkt: Die europäischen Exporte nach China gingen nominal um 14 % und volumenmäßig um 10,2 % zurück, da der Anteil des Landes an den gesamten EU-Exporten (7,5 %) den niedrigsten Stand seit fast fünfzehn Jahren erreichte.“
„Die Türkei, Marokko, die Ukraine und der Balkan erobern einen wachsenden Anteil der europäischen Exporte. Ein entscheidender Moment wurde im Jahr 2023 erreicht, als die Gesamtexporte in diese Länder die nach China überstiegen. Dieser Block macht nun fast 10 % (9,4 % im Jahr 2025) der gesamten EU-Exporte aus, ohne den Handel innerhalb der Zone.“
„Die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen der EU und ihren Nachbarn werden stärker: Der Warenhandel (Gesamtexporte und -importe zusammen) hat 8,5 % des Gesamthandels der EU erreicht, ohne den Handel innerhalb der Zone. Diese Verschiebung in den europäischen Handelsmustern ist strukturell und spiegelt den industriellen Wandel dieser Länder wider, die zunehmend in die europäische Wertschöpfungskette integriert werden.“
„Diese Wachstumstreiber für europäische Unternehmen werden sich in den kommenden Jahren verstärken, und zwar mit Initiativen, die darauf abzielen, einige Industrieaktivitäten näher an den europäischen Markt zu verlagern (Nearshoring). Es wird erwartet, dass sich dieser Trend parallel zu der erwarteten Stärkung des Intra-EU-Handels entwickelt, die durch verstärkte Investitionsanstrengungen vorangetrieben wird.“
(Dieser Artikel wurde mit Hilfe eines Tools für künstliche Intelligenz erstellt und von einem Redakteur überprüft.)

