Der NASDAQ-Index hat sich nach der Entscheidung des Obersten Gerichtshofs erholt und ein Intraday-Hoch von erreicht 22.948,87. Diese Rallye brachte den Index ungefähr auf den gleichen Wert 13–14 Punkte des fallender gleitender 100-Stunden-Durchschnitt (aktuell bei 22.961,75) – ein Niveau, das schon früh Verkaufsinteresse geweckt hat. Beim ersten Test stützten sich die Verkäufer auf den gleitenden Durchschnitt und hielten so die breitere kurzfristige technische Tendenz unter Kontrolle.
Wenn man einen Schritt zurückgeht, bleibt der Index unter seinem Wert Gleitender 100-Tage-Durchschnitt Seit dem Unterschreiten dieser Marke am 3. Februar. Nachfolgende Erholungsversuche am 9. Februar und erneut am 11. Februar führten dazu, dass sich die Preisbewegung dem Widerstand näherte, aber beide Rallyes kamen letztendlich zum Stillstand, bevor sie dieses Schlüsselniveau wieder erreichten. Daher stellt der heutige Test des 100-Stunden-MA ein weiteres wichtiges Schlachtfeld zwischen Käufern dar, die die Erholung ausweiten wollen, und Verkäufern, die die Kontrolle über den jüngsten Abwärtstrend behalten wollen.
Auf der anderen Seite ist das Tief vom Dienstag von 22.256,76 fand Unterstützung in der Nähe früherer Tiefststände, die bis Ende September zurückreichten. Das Halten dieses Unterstützungsniveaus trug zur Stabilisierung der Stimmung bei und bot den Käufern eine Plattform für den aktuellen Aufschwung. Aus technischer Sicht bleibt die Belastung jedoch weiterhin bei den Bullen. Eine anhaltende Bewegung über dem Gleitender 100-Stunden-Durchschnitt wäre der erste Schritt zur Verlagerung der kurzfristigen Dynamik. Darüber hinaus ein Bruch über dem Gleitender 200-Stunden-Durchschnitt Es wäre notwendig, die Kontrolle zumindest kurzfristig überzeugender wieder zugunsten der Käufer zu gewinnen.

