Große Banken bekräftigen ihr Vertrauen in NVIDIAs KI-Wachstumskurs, heben ihre Ziele an und lassen die mehrjährige Nachfragetransparenz nach.
Zusammenfassung:
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JPMorgan bleibt bei „Kaufen“ und erhöht das Kursziel von 250 US-Dollar auf 265 US-Dollar
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UBS bekräftigt ihre Kaufempfehlung und behält ihr Ziel von 245 USD bei
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UBS sagt, es sei „schwer zu verstehen“, warum die Aktien weiterhin in einer Schwankungsbreite bleiben
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Analysten verweisen auf stärkere Prognosen, Nachfragetransparenz und Rückstand bis 2027
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Street sieht Spielraum für eine weitere KI-gesteuerte Beschleunigung
Wall-Street-Schwergewichte haben ihre optimistischen Prognosen für NVIDIA verdoppelt: JPMorgan hob sein Kursziel an und UBS argumentierte, dass die seitwärts gerichtete Kursentwicklung der Aktie nicht die zugrunde liegende Dynamik des Unternehmens widerspiegele.
JPMorgan behielt seine „Kaufen“-Einstufung bei und erhöhte sein Ziel von 250 US-Dollar auf 265 US-Dollar und verwies auf die anhaltende Stärke der KI-gesteuerten Nachfrage und das Vertrauen in die künftige Umsatztransparenz. Der Schritt folgt einem bereits starken vierteljährlichen Update, das NVIDIAs Dominanz bei Rechenzentrumsbeschleunigern und KI-Infrastruktur unterstreicht.
UBS zeigte sich ähnlich konstruktiv. Analysten sagten, es sei „schwer zu verstehen“, warum die Aktie angesichts der ihrer Meinung nach außergewöhnlichen Fundamentaldaten relativ unverändert geblieben sei. UBS verwies auf stärker als erwartete Umsatzprognosen, eine anhaltende Hyperscaler-Nachfrage und einen Auftragsbestand, der bis ins Jahr 2027 reicht. UBS betonte auch das Potenzial für einen vierteljährlichen Umsatz, der sich irgendwann der 100-Milliarden-Dollar-Marke nähert, wenn der aktuelle Ausbau der KI-Infrastruktur anhält.
Die erneute Unterstützung baut auf dem Gewinnergebnis auf, über das wir gestern berichtet haben, wo NVIDIA erneut vertreten war positiv überrascht sowohl auf den Umsatz als auch auf die Zukunftsprognose. Der Umsatz aus Rechenzentren blieb der Hauptmotor, angetrieben durch den beschleunigten Einsatz von KI-Chips der nächsten Generation und Full-Stack-Systemen. Das Management verwies auf anhaltende Stärke von Cloud-Anbietern, der Einführung von KI in Unternehmen und staatlichen KI-Investitionen, was die These verstärkt, dass sich die Ausgaben für KI-Infrastruktur weiterhin in einem strukturellen Aufschwung und nicht in einem kurzfristigen Boom befinden.
Während die Bewertung weiterhin ein Diskussionspunkt bleibt, argumentieren Bullen, dass das Gewinnwachstum weiterhin über den Erwartungen liegt. Sowohl JPMorgan als auch UBS sehen Spielraum für eine Wiederbeschleunigung des Wachstums, da die Produktionsbeschränkungen nachlassen und Plattformen der nächsten Generation bis 2026 und darüber hinaus weiter skalieren.
Kurz gesagt, die Botschaft der Straße ist klar: Die Fundamentaldaten bleiben stark, die Sichtbarkeit ist ungewöhnlich lang und die KI-Nachfrage hat ihren Höhepunkt noch nicht erreicht – auch wenn der Aktienkurs nach seiner überaus großen mehrjährigen Rallye eine Pause eingelegt hat.
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