Vom chinesischen National Bureau of Statistics (NBS) veröffentlichte Daten für die offiziellen PMIs für das verarbeitende und nicht verarbeitende Gewerbe im Dezember 2025.
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Der Screenshot fügt die Priors hinzu, die im Text nicht erwähnt werden.
Der Screenshot zeigt nicht den „Composite“, der bei 50,7 liegt, gegenüber 49,7 im November.
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China veröffentlicht zwei Haupt-PMI-Umfragen, die jeweils unterschiedliche Teile der Industrielandschaft erfassen. Der offizielle PMI wird vom National Bureau of Statistics erstellt und konzentriert sich hauptsächlich auf große, staatseigene und mit der Regierung verbundene Unternehmen. Darüber hinaus legt der von S&P Global / RatingDog erstellte PMI für den privaten Sektor einen größeren Schwerpunkt auf kleine und mittlere Unternehmen und ist somit ein genau beobachteter Maßstab für die Lage in Chinas Privatwirtschaft. Der RatingDog PMI wird um 0145 GMT erwartet.
Die Unterscheidung ist wichtig. Während der offizielle PMI tendenziell die Bedingungen größerer Unternehmen mit besserem Zugang zu Krediten und politischer Unterstützung widerspiegelt, wird die Umfrage im Privatsektor oft als empfindlicher für Veränderungen der Inlandsnachfrage, der Preissetzungsmacht und der Beschäftigungsbedingungen angesehen. Auch methodische Unterschiede spielen eine Rolle, da sich die Caixin/RatingDog-Umfrage auf eine breitere und vielfältigere Stichprobe von Unternehmen stützte. Trotz dieser Gegensätze bewegen sich die beiden PMIs oft in die gleiche Richtung und bieten komplementäre Signale für die Gesundheit des chinesischen Fertigungssektors.
Diese Veröffentlichung enthält die offiziellen PMIs für das verarbeitende und nicht verarbeitende Gewerbe sowie den PMI für das verarbeitende Gewerbe des privaten Sektors.
Insgesamt dürften die heutigen PMI-Werte die Erwartungen auf weitere politische Unterstützung im Jahr 2026 verstärken, da die chinesischen Behörden versuchen, das Wachstum zu stabilisieren, das Vertrauen zu stärken und den Rückgang der Industrieaktivität zu Beginn des neuen Jahres aufzuhalten.
Die Märkte dürften die PMI-Zahlen als ermutigend ansehen, aber dennoch als Bestätigung für das Narrativ einer anhaltenden Flaute im chinesischen Industriezyklus und begrenztem unmittelbarem Aufwärtspotenzial für Risikoanlagen. Chinesische Aktien und die breiteren Märkte im asiatisch-pazifischen Raum könnten Schwierigkeiten haben, Zugkraft zu finden, während Basismetalle aufgrund von Bedenken hinsichtlich einer schwachen Endnachfrage begrenzt bleiben könnten. Bei den Devisen dürften die Daten dazu führen, dass der Yuan tendenziell nach unten tendiert, insbesondere wenn der PMI des Privatsektors anhaltenden Stress bei kleineren Unternehmen bestätigt. Aus politischer Sicht verstärken schwache PMIs die Erwartungen für zusätzliche gezielte Konjunkturmaßnahmen Anfang 2026, einschließlich fiskalischer Unterstützung und schrittweiser Lockerung der Geldpolitik, die das Abwärtsrisiko mittelfristig begrenzen könnten. Auf den globalen Märkten dürften schwache China-Daten die disinflationären Impulse verstärken, Anleihen stützen und die globalen Renditen unter Kontrolle halten, während sie gleichzeitig eine leichte Unterstützung für den US-Dollar gegenüber zyklischen und rohstoffgebundenen Währungen bieten.

