Die People’s Bank of China (PBOC), Chinas Zentralbank, ist für die Festlegung des täglichen Mittelkurses des Yuan (auch bekannt als Renminbi oder RMB) verantwortlich. Die PBOC folgt einem verwalteten System variabler Wechselkurse, das zulässt, dass der Wert des Yuan innerhalb einer bestimmten Spanne, die als „Band“ bezeichnet wird, um einen zentralen Referenzkurs oder „Mittelpunkt“ schwankt. Derzeit liegt sie bei +/- 2 %.
Die Bank investierte 26 Mrd. CNY über 7-Tage-Reverse-Repos zu einem unveränderten Zinssatz von 1,4 %.
Früher:
Die tägliche Festlegung dieses Mittelkurses wird oft als politisches Signal und nicht nur als technischer Bezugspunkt interpretiert. Ein höher als erwarteter USD/CNY-Mittelpunkt wird typischerweise als Zeichen dafür gedeutet, dass die PBOC wie heute gegen den CNY-Aufwertungsdruck anschlägt.
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Im gestrigen Handel stieg der Offshore-Yuan (CNH) auf über 7,02 pro Dollar und erreichte damit den höchsten Stand seit Oktober 2024.
Als der USD/CNY-Handel am Mittwoch eröffnete, fiel das Paar auf den niedrigsten Stand seit dem 30. September 2024.
In anderen FX-Nachrichten:
- Cable ist mit 1,3530 auf den höchsten Stand seit drei Monaten gestiegen
- EUR/USD ist ebenfalls auf den höchsten Stand seit drei Monaten gestiegen, über 1,1805
Der Yen drängt ebenfalls stärker, nachdem die Daten und die BoJ zuvor veröffentlicht wurden:
Yen hat eine gute Woche. Wie ich früher gepostet habe:
Äußerungen von Atsushi Mimura, der vor übermäßigen und einseitigen Währungsbewegungen warnte, führten zu einer Neubewertung der Yen-Short-Positionen und bestärkten das Gefühl, dass die Behörden immer empfindlicher auf erneute Volatilität reagieren. Diese Botschaft wurde später von Finanzminister Satsuki Katayama aufgegriffen und untermauerte damit die Ansicht, dass scharfe oder ungeordnete Schritte nicht ignoriert werden würden.

